Beiträge von Django


    War bei mir das Gleiche, dazu kam noch der Wunsch nach mehr sportlicher Tourentauglichkeit und mehr Reichweite. Deshalb stieg ich komplett auf die CBF1000F um. Bin halt mehr der 1-Mann-1-Motorrad Typ.


    Die CBFF hat jetzt seit Mitte März knapp 20.000 km drauf und war genau die richtige Entscheidung.


    Verstellbare Scheibe ist genial: heiß auf Sardinien: Scheibe komplett runter, muss mal schnell von A nach B: Scheibe ganz hoch und mal eben mit 200 km/h durchbrezeln.


    Oh! Da ist ja wieder Wasser drin.


    War da früher während des Studiums öfter zum Baden mit meiner CB500T.

    Das originale Werkstatthandbuch gibt es z.B. hier: http://www.my-bikeshop.de/inde…94_Werkstatthandbuch.html


    Wenn PDF Versionen in Umlauf sind, sind das bestimmt Kopien, die das Copyright verletzen. Auf ebay versuchen so unserioese Verkaeufer, mit dem Verkauf von Raubkopien Geld zu verdienen. Kenne ich so auch mit PDF von BMW Werkstatthandbuechern. Die verhoekern sogar Werkstatthandbuecher von BMW in PDF von Modellen, deren Handbuecher mittlerweile frei verfuegbar sind.


    Andererseits, wenn hier schon ein User an PDF gekommen ist, koennte er dem Anfragenden vielleicht auch per persoenlicher Nachricht weiterhelfen...

    Lamdastecker ist ähnlich clever, wie Löcher in den Auspuff bohren zur Leistungssteigerung.


    1. Grundsätzlich glaube ich bei Tuning-Maßnahmen nur dem Leistungsprüfstand und nicht dem Gefühl.


    2. Das Gesamtsystem CB1100 ist von den Honda Ingenieuren optimal eingestellt. Das EFI regelt die Einspritzmenge des Benzins in Abhängigkeit der angesaugten Luftmenge, Temperatur, sowie CO2 Gehalt im Auspuff. Die Lamdasonde ist also eine wichtige Messgröße, damit EFI das Gemisch korrekt einstellen kann. Wenn die durch einen dummen Stecker ersetzt wird, fehlt die Regelgröße aus dem Auspuff und EFI bleibt nichts anderes übrig, als auf Notprogramm (fettes Gemisch) zu schalten. Das steigert den Verbrauch und senkt die Leistung, da zu fettes Gemisch nicht optimal verbrennt, verhindert aber schlimmeres, wie z.B. Loch im Kolben wegen zu mageren Gemisch.


    Soweit ich weiß ist der Lamdastecker nur eine Krücke, wenn man unbedingt einen Fremdfabrikatsauspuff fahren möchte, der keine Lamdasonde ermöglicht.


    Wenn ich mir dazu deinen quasi nicht vorhandenen Reifenverschleiß anschaue, denke ich, dass du da nicht ganz repräsentativ bist. ;)

    Die CB 1100 ist ein Roadster zum Cruisen bei schönem Wetter auf kleinen Straßen in netter Landschaft, einfach mal an einem schönen Sonntag vom Alltag ausklinken.


    Seht euch das offizielle Werbevideo von Honda an:
    https://www.youtube.com/watch?v=Y8XcJwu0vB0


    Seht ihr irgendwelche Hinweise, die Zielgruppe könnte Tourenfahrer beinhalten? Gepäck? Verkleidung? Soziusbetrieb? Da ist nichts von zu sehen. Zielgruppe ist der lässige Typ, der eine gemütliche Ausfahrt macht und sich dabei mit Kumpel mit Privatflugzeug trifft. Der fährt in Jeans und hat nicht mehr dabei, als in die Jackentaschen passt.


    Klar kann man man damit trotzdem in Urlaub fahren. Die Empfindung von Komfort ist subjektiv. Aber sie ist eigentlich nicht dafür entworfen und man muss in Zubehör investieren, um da annähernd hin zu kommen.


    Ich war Anfang 20 auch mit meiner Freundin auf einer RD250 unterwegs, mit Tasche hinten auf dem Gepäckträger und Elefantenboy Tankrucksack, inkl. viel Werkzeug und 1l Castrol Super TT 2taktöl. Das würde ich heute meiner Frau nicht zumuten.


    Viele CB 1100 Fahrer haben mit der Standardsitzbank übrigens schon Probleme, mal eine Tankfüllung weit zu fahren. :mrgreen:


    Das `weiche' Aufbauen von Bremsdruck an der Vorderradbremse macht durchaus Sinn und man sollte das mal gezielt üben.


    Bei diesen Schreck- oder Panikbremsen, bei denen man vorne gleich voll rein langt, blockiert sofort das Vorderrad (oder ABS regelt), da noch kein Gewicht auf dem Vorderrad ist. Es kann sich dadurch auch nicht mehr Gewicht nach vorn verlagern.


    Bei einer optimalen Vollbremsung mit dem Vorderrad verlagert sich bis zu 100% des Gewichts nach vorn. Dadurch hat der Reifen einen doppelt so großen Anpressdruck auf die Straße und kann viel stärkere Bremskräfte übertragen.


    Also weich rein greifen und dem Vorderrad die Chance geben, mehr Gewicht und damit mehr Reibkraft auf die Straße zu bringen.