Beiträge von EX-Schwob

    Zu den Highway Pegs bzw. Fussrasten:


    Ich kenne leider dazu die STVo nicht genau genug, aber ich meine der Anbau an sich ist nicht verboten und somit weder bei der HU zu bemängeln, noch von der Rennleitung zu sanktionieren.

    Der Gebrauch auf öffentl. Straßen ist aber verboten, wegen der potentiellen Gefährdung -> jederzeit bremsbereit!


    An meiner F6 Valkyrie hatte ich auch welche montiert und hatte nie Probleme beim TÜV, außer der mündlichen Ermahnung des Prüfers die Verwendung sei verboten.


    Gruß

    Wolfgang

    Servus Robert


    Ich bin ja leider weit weg von dem was Du suchst = Techniker

    Aber einen pragmatischen Lösungsvorschlag hätte ich trotzdem:


    Mach Dir doch einfach zus. einen 12V-Anschluss an den Lenker. Das kann entweder die klassische Euro-Steckdose oder auch eine USB-Dose sein. Ich nutze eine Euro-Steckdose und stecke da so einen 3-in-1 Stecker an, der mir die Batteriespannung und die Außentemperatur anzeigt und zus. einen USB-Charger hat -> 3-in-1 eben (kostet in der Bucht oder den Amazonen so ca. 8 - 10€). Damit wird bei Bedarf das Handy geladen.


    Ob Du den 12V-Anschluss direkt an die Batterie klemmst oder an ein geschaltetes Plus ist Geschmacksache. Beides hat Vor- und Nachteile.


    Für kleines Geld hast dann eine gute und praktikable Lösung. Die Batteriespannung im Auge zu haben kann ja nie schaden und mit einem Blick auf die Temperaturanzeige weißt jederzeit warum Dir heiß oder kalt ist ;)


    Gruß

    Wolfgang

    Das Garmin Zumo Navi mit einer selbst konstruierten Lösung dort platziert, wo ich es am liebsten habe: über den Armaturen im Sichtfeld



    Und die EX reisefertig und reisetauglich gemacht mit:

    - einer Lenkererhöhung

    - einem Touren-Windschild

    - einer RAM-Mount Kugel für diverse Halterungen (z.B. Handy)

    - einer 12V Steckdose an geschaltetem Plus

    - einer schicken analogen Uhr



    Jetzt brauchts nur noch das passende Wetter und passende Ziele ...

    Eine sehr interessante Diskussion, die ihr hier führt.


    Ich erinnere mich an viele Diskussionen, die wir im Freundeskreis Anfang der Achtziger Jahre geführt haben, als wir als Jungspunde und völlig unerfahrene Neulinge versucht haben die luftgekühlten Motoren zu einem sauberen und möglichst effizientem Lauf zu bewegen. Natürlich damals noch mit Vergasern und der Unterstützung von Wissenden, die damals die Skills hatten eine Vergasersynchro so zu machen, dass die Motoren sauber liefen und verbrannten. Aber schon damals ahnten wir, dass Thermik, die Beschaffenheit (= Qualität) von Sprit, die richtige Einstellung des Zündzeitpunkts und die jeweilige Außentemperatur in direktem Zusammenhang zur Performance lagen.


    Jahre-, ja jahrzehntelang war das immer wieder Stoff für abendfüllende Benzingespräche.


    Und dann kam die Elektronik und kamen die Steuergeräte =O


    Groß war die Ernüchterung als meine erste Guzzi California 1100i einfach nicht sauber laufen wollte und zwar insbes. in den Sommermonaten und bei heißen Temperaturen. Komischerweise half irgendwann ein günstigerer Tempertursensor von einer Laverda. Na ja, man greift nach jedem Strohhalm.


    Und dann der ganze Ärger mit dem Triumph-Aggregat in der 955i, das das bekannte thermische Problem noch damit verschlimmerte, dass der mittlere Zylinder in Reihenbauweise noch zusätzliche thermische Probleme hatte ...


    Ich schweife ab!

    Ich möchte mich hier als totaler Laie in Bezug auf alles was mit Strom zu tun hat outen und ich weiß wirklich nicht, ob das was ich zu dieser Diskussion beitragen kann irgend einen Nährwert hat. Allen die von unsauber laufenden Motoren betroffen sind wünsche ich gute Besserung und uns allen Motorradentwickler, die wissen was sie tun und bauen.


    Gruß

    Wolfgang

    "Lieber bei Regen unterwegs, als bei Sonnenschein im Büro"


    So wie ich Euch beide kennen lernen durfte, geniesst Ihr es aber sicher trotzdem.


    Kommt gut wieder nach Hause und achtet darauf, dass die Reifen immer ausreichend Grip haben!


    Wolfgang

    Anekdotisch hätte ich auch was zu Alès (und ich hoffe das gilt hier ausnahmsweise auch ohne Bild):


    In den 90ern auf der Rückreise von Spanien nordwärts unterwegs Richtung Alès, die vergilbte Straßenkarte zerfleddert und verdammt noch mal kein einziges Verkehrsschild das uns den Weg Richtung Alès wies. Nicht einmal als wir geschätzt nur mehr 10 km davon entfernt waren. Wir erinnerten uns also an Asterix: Alesia? Es gibt kein Alesia! Niemand weiß, wo Alesia liegt!!!


    O.K. den Geographen unter Euch wir aufgefallen sein: das gallische Alesia hat und hatte mit dem heutigen Alès nichts gemeinsam. Na und, trotzdem eine nette Geschichte ;)