Beiträge von Wisedrum

    Mit dem Griff zur Motorfarbe langte Honda bei den Zylindern gepflegt daneben. Verwundlich, dass sich der größte Motorenhersteller seinerzeit so verhielt, als würde er zum ersten Mal versuchsweise Zylinder lackieren und den teuer zahlenden Kunden als Tester einspannte. Meine Erstserien CB und ich wissen davon ein Lied zu singen.


    Hübsch kriegt man das mit bescheidenen Mitteln nicht mehr hin. Mit hitzebeständiger passender Motorfarbe lassen sich gröbste Auflockerungen und Erhebungen im Lack, nachdem sie beseitigt wurden, halbwegs und ansehnlicher als diese hässlichen Erscheinungen ausbessern. Und dann heißt es dranbleiben, soll's optisch erträglich bleiben. Aus relativer Distanz geht das Aussehen so wieder 'fit'.

    Sehe ich auch so. Gilt auch für vieles Andere an der CB. Man kann alles Mögliche an der Honda inspizieren oder gar austauschen, weil dadurch irgendetwas erhofft wird. Ein längeres Motorradleben beispielsweise. Man kann's auch lassen und mehr fahren oder überhaupt fahren.

    Habe diese Batterie vor 4 Jahren als Ersatz verbaut, als die Erstausrüsterbatterie nach nur 6 Jahren viel zu früh ihren Geist aufgab:


    https://www.amazon.de/Batterie-YTZ14S-Benelli-Yamaha-Fahrzeugliste-Batteriepfand/dp/B00536ERC8


    Sie funktioniert seither selbst ohne Nachladen nach Standzeiten einwandfrei und lässt die CB problemlos starten. Anschlüsse passten ohne Probleme. Der Batterieaus- und Einbau nebst dem Verkabeln ist fummelig. Es gibt Motorräder, die es einem dahingehend einfacher machen, die Enfield beispielsweise. Aber auch schwerer, die W.


    Bei 2 von 3 meiner Motorräder führe ich das zu frühe Ableben der ersten Batterie auf unachtsam selbstverursachte Tiefenentladung zurück. 1 reichte bereits, um sie dann zwar noch einstweilen nach dem Aufladen funktionsfähig zu halten, bis sie aber letztlich frühzeitig doch aufgaben. Tiefenentladung killt m.E. eine Batterie im Zeitraffer durch nachhaltige Schädigung. In der Kawasaki hielt die erste Batterie immerhin 12 Jahre. Sie wurde nie extern nachgeladen oder unachtsam tiefenentladen. So kann's auch laufen.

    Im 6. hat sie dann noch nicht einmal ihr höchstes Drehmoment bei 160km/h erreicht. Man könnte auch schreiben, der Vogel wurde durch die ellenlange Übersetzung (noch) lahm(er) gelegt. Die Flügel bei 180km/h wurden ihm eh gestutzt ab Werk. Spielt das für CB-Käufer überhaupt 'ne Rolle? Nö!

    WIe hoch dreht denn die CB mit 6-Ganggetriebe im 6. bei 160km/h? Wenn ich die Drehzahl bei dieser Geschwindigkeit meiner 5-Gang als Vergleich vor Augen habe, kann das beim noch länger übersetzten Getriebe nicht sonderlich hoch sein. 'Ein bisschen gedreht' ist vermutlich in diesem Zusammenhang sehr treffend ausgedrückt.

    Kommt auf den Hybrid drauf an. Plug In würde ich nicht kaufen. Vollhybrid von Toyota als P4 dagegen schon. Bestes Auto, das ich bisher fuhr und weiterfahre. Als dümmer bezeichne ich das nicht. Eher das Gegenteil.

    Wenn den Befürwortern, Verfechtern und Fahrern von E-Kisten im beispielsweise Prius-Forum Glauben geschenkt wird, sind sie das Allheilmittel von Allem, gegen die Verbrenner und Hybride verblassen und jeder, der nicht auf sie umsteigt, hat keinen Schimmer etc. Zudem wird ja demnächst alles besser und weiter bezüglich von Reichweite, Ladezeiten- und Stationen. Das 'Gute' dabei ist der Glaube daran. Der versetzt bekanntlich Berge. Eventuell.