Beiträge von Wisedrum
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Obwohl ich die 2013er wirklich sehr gerne gefahren habe, war der Grund für den Wechsel, dass ich in Zukunft vorhabe, etwas längere Touren in Angriff zu nehmen.
Dass Du dieses Modell der CB gern gefahren hast, verstehe ich nur zu gut als Fahrer einer ebensolchen mit dem werkseitig verbauten, mir genehmen 'Hochlenker'. Habe mit meiner ein paar sehr lange Touren ohne Probleme gefahren. 5 Gänge fand ich mehr als genug, zumal der 5. sehr lang übersetzt ist. Hängt natürlich davon ab, wie man auf Tour heizt, heize nicht, aber das Tankvolumen reichte mir auf sämtlichen Touren stets aus mit etwas über 14l. Kam damit immer weit genug, wird halt irgendwann und irgendwo nachgetankt, wie das dann mit einem Motorrad je nach dessen herausgefahrener Reichweite immer so ist. Eine RS traf ich unterwegs bislang 2mal. Im Vergleich muss man sie mögen, was mir nicht sonderlich gelingt. Wünsche Dir viel Erfolg beim Lenkerumbau und Spaß auf Deinen Touren mit ihr.
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Eben die W nach 15 Jahren und 84.000km ohne Mängel frisch durch die HU/ASU bei KÜS gebracht. Kein Aprilscherz. Der 10min 'Spaß' schlägt nach einer Preiserhöhung ab März 2026 nun inzwischen mit 92€ zu Buche. Dort kennt man auch nur eines, quasi stündlich das Salär erhöhen für was eigentlich? Damit die Karre wieder 2 Jahre mit Zulassung am öffentlichen Verkehr teilnehmen darf, so man denn mit ihr dort fährt. Ah ja, hmm? Soll vorkommen und tut es auch.
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oder anderst ausgedrückt
die " Fahrkünste" hängen von mehreren Faktoren ab welche gerade im Alter zusammen kommen können......nebst der jährlichen km- Leistung......
.., die in D bei rund 2.000km p.a. pro Fahrer liegt. Nicht selten verteilt auf mehr als nur 1 Motorrad. Nun kann sich dazu jeder seinen eigenen Reim in Kombination mit der gewichtsmäßig nicht sonderlich 'vorteilhaft' ausbalancierten CB1100 und dem zunehmendem Alter von Motorradfahrern machen. Gefahren und rangiert wird auch mal irgendwann im Jahr. Oder wieder verkauft.
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So eine starke Seitenlage, dass die Stürzbügel schliffen, kriegte ich bislang nicht auf die Reihe. Mag an meinem Fahrstil liegen. Wenn man's darauf anlegt, kriegt man's sicherlich hin.
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Auch ich bin schon schwere Harleys gefahren, aber wie hier schon treffend bemerkt wurde, ist der Schwerpunkt unserer CB wohl im Verhältnis dazu ungünstiger (höher/breiter).
Dies in Kombi mit recht dünnen Reifen macht die CB neben ihr stehend an der Seite beim Hin- und Herbewegen, so man dessen Willens und in der Lage ist, ein wenig kippelig. In Fahrt und oder im Stand drauf sitzend ist das Handling gut. Nur auf ungünstigen Untergründen macht das Rangieren so ohne Motor dann auch keine große Freude und man astet sich schnell 'nen Wolf. Dafür fährt oder rangiert man halt 'ne CB1100. Man kann eben nicht alles haben.
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Die gleichen Sturzbügel haben meine CB bei Umfallern am Motorgehäuse vor Schäden bewahrt. Kann sie nur empfehlen, falls man sich optisch mit ihnen anfreunden kann, was mir keine Schwierigkeiten bereitet. Nur pflegen sollte man sie. Sie rosten recht schnell an der Unterseite und Winkeln, die 'versteckt' liegen, wenn nicht.
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Update:
Apropos Akkus, einer von beiden hält seine Spannung nicht mehr lange, wenn ich sie aus den Handschuhen bei Nichtbenutzung nehme, so wie es empfohlen wird. Der intakte hat damit keine Probleme. Leider sind Verschleißartikel wie Akkus von der Garantie ausgenommen, schreibt der Hersteller. Nun denn, was soll's. Im Netz kaufte ich einen nach für 37€ inklusive Versand. Nun halten beide wieder ihren vollen Ladestand nach Aufladung bei Lagerung und ich starte gleich mit vollen Akkus auf eine Fahrt mit der Enfield.
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Bei leicht klassischer Anmutung liegt in meinen Augen die Betonung auf "leicht" mit viel Phantasie. Egal, jedem das, wozu er sich hingezogen fühlt.
"Auf den Hauptständer hieven" ist bei der CB1100 ein anderes spezielles Thema als das Rangieren vor und zurück in unterschiedlichen Gegebenheiten ohne Motorunterstützung. Dieses Thema verlor bei meiner CB durch die Montage eines Gepäckträgers seine vorher vorhandene Schwere und gewann deutlich an Leichtigkeit. Packe ich die CB nun an diesem zum Aufbocken statt in der Nähe des Rahmendreiecks, wirkt der von der Honda m.E. ungünstig gewählte Umlenkwinkel des Hauptständers weitaus weniger nervig und die CB 'springt' vereinfacht geschrieben eher auf den Hauptständer beim Zurückziehen des Motorrads. Auch hier merkt man die Schwere und seiner mit Vorsicht zu genießenden Gewichtsverteilung, die noch unvorteilhafter mit Gepäckbeladung wird.
Wenn man diese CB fahren will, arrangiert man sich damit und mit ihren anderen Eigenarten technischer und motorischer 'Natur'. Wenn nicht, erwägt man keinen Kauf. Wenn doch, fährt man sie einfach, so wie sie ist, baut sie vielleicht irgendwie nach eigenem Geschmack und Bedürfnissen um und sich 'zurecht' oder vertickt sie wieder, was ja nicht so selten vorkommt.
Meine fahre ich schon lange mit ein paar An-, nicht Umbauteilen und mit Freude weiter, so lange mir das gegeben und möglich ist. Good motorbike.
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Die CB1100 ist nicht leicht, hat relativ dünne Reifen und für mein Empfinden einen relativ hohen Schwerpunkt, der sich mit Gepäck bestückt noch weiter nach oben verlagert beispielsweise durch einen bepackten Tankrucksack und eine vollgefüllte Gepäckrolle auf dem Heck. Das erleichtert nicht unbedingt das Rangieren und Manövrieren ohne Motorunterstützung geradeaus. Rückwärts gibt's diese eh nicht. Geht's dabei noch irgendwie oder auch nur leicht 'bergan', ist vollends Schluss mit lustig. Ebenso, wenn die CB bepackt zu Boden geht, auch ohne Gepäck keine angenehme Sache des Wiederaufrichtens.
Stört mich das alles? Nein, ich stelle mich wie auch immer darauf ein. Gehört zur Maschine diese Gegebenheit. In Fahrt ist die CB hingegen sehr easy händelbar, obwohl sehr langsam gefahren und mit 2 Personen besetzt, gilt es wachsam und vorsichtig zu sein und dem Mitfahrenden klar zu machen, keine Turnübungen während einer solchen Fahrt auf seinem Teil der Sitzbank zu machen. Sonst wird die Fuhre unangenehm kippelig.