Hi Falko,
ich hatte meine Harley FXDL im letzten Jahr auf einem Privatparkplatz abgestellt. Als ich von meinem Besuch zurückkam, sah ich noch einen PKW rückwärts fahren und dachte "der wird doch nicht"! Ich hab zwar noch laut HALT geschrien, da war es aber schon zu spät. er hat die Harley mit seiner Heckschürze berührt und ca. 30 cm rückwärts geschoben - Gott sei Dank ist der Seitenständer stabil und klappt nicht ein. Der Schaden belief sich auf € 4.300.-, da das Vorderrad mit Reifen, die Bremsscheibe rechts, das Lenkschloss, die Gabelbrücke und alle Lager als sicherheitsrelevante Bauteile ausgetauscht werden mussten.
Wäre ich nicht zufällig dazugekommen, so wäre der Herr sicherlich auch weg gewesen, da das Motorrad ja noch auf dem Seitenständer stand und nicht umgefallen war (fraglich, ob er dann gewartet hätte?).
Leider musste mein Anwalt trotz von der Versicherung anerkanntem und freigegebenem Gutachten mit einer Klage drohen, ehe die HUK Coburg nach mehr als sechs Monaten bezahlt hat. Das Geld musste ich vorstrecken, da der Händler die Harley ansonsten nicht rausgerückt hätte (schlechte Erfahrungen mit der HUK). Leider ist das im Juni passiert, weshalb ich sechs Wochen lang im Sommer keine Harley hatte (Nutzungsausfall gab's auch nicht, da ich ja noch eine EX plus andere habe). Auch wegen der in der Rechnung enthaltenen MwSt hat die HUK Ärger gemacht, obwohl das Motorrad mein Privatfahrzeug ist und keiner Umsatzsteuerabzugsberechtigung unterliegt.
Trotzdem hatte ich - wie erwähnt - schweinemäßiges Glück, da ich glücklicherweise im richtigen Augenblick dazugekommen bin.
Ich bin aber auch schon früher Opfer eines "geflitzten" Täters geworden, was mich in den Siebzigern (damals beim Bund) 2.300,- DM gekostet hat!
Ich fühle mit Dir!![]()
Liebe Grüße
Bollewoods