Frisch getüvt

  • #1

    Schon sind wieder 2 Jahre um und ich musste erneut mit der CB zur HU und ASU. Ich habe die Maschine mittlererweile 7 Jahre, sie ist über 8 Jahre alt und es ist die 4. Prüfung, die ich mit ihr nach rund 67.500km absolvierte. Es untersuchte sie der gleiche Prüfer, der sie bereits vor 2 Jahren inspizierte. Kurz und schmerzlos. Er findet die Marke gut, mag die CB, fuhr eine kleine Runde zu Beginn, checkte anschließend die Technik, dann die Abgaswerte, 0,29% CO-Gehalt, ab und klebte zum Schluss eine rosafarbene Plakette aufs Nummernschild. So soll's sein. Ich wurde 76€ los, machte mich vom Acker und werde diesen 'Spaß' in 2023 zu etwa der gleichen Zeit, nur wahrscheinlich dann mit erhöhten Gebühren, man kennt das Preistreiberspiel, aber hoffentlich genauso unproblematisch wiederholen.


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  • #3

    Ok, der Jungdrache darf auch wieder zwei Jahre weiterfliegen!

    (Eigentlich ja unkritisch mit einem so jungen Fahrzeug, und im Vergleich zu den 70ern/80ern sind meine letzten Prüfer auch immer nett und fair, aber die alte Nervosität bei diesen Terminen werde ich wohl nie mehr los 😂)

  • #4

    Ja der TÜV (was anderes gabs damals ja nicht glaube ich) war das Schreckgespenst auch in meiner Jugend!


    Und die hatten ihre wahre Freude an alten, verbastelten, umgebauten Motorrädern und Ami-Kisten! :D


    Heute ist das ja direkt laaaaaangweilig - wobei ich wegen dem Schreckgespenst TÜV von damals - nur zur DEKRA fahre.

  • #5

    Ja der TÜV (was anderes gabs damals ja nicht glaube ich) war das Schreckgespenst auch in meiner Jugend!... Heute ist das ja direkt laaaaaangweilig - wobei ich wegen dem Schreckgespenst TÜV von damals - nur zur DEKRA fahre.

    Ja, genau: aus dem gleichen Gefühl heraus fahr‘ ich immer zum KÜS!


    Wobei ich letztes Jahr wegen Reifeneintragung bei der Suzi doch einen Gutachter vom TÜV brauchte - der dann auch sehr nett und hilfsbereit war. Die alten Feindbilder sind halt auch nicht mehr das was sie waren! 😂

  • #6

    Die Feinde waren nicht nur beim TÜV und in grüner Form allgegenwärtig! :D

    Wobei das was ich damals zeitweise gefahren habe schon "kriminell" war bezüglich Verkehrssicherheit!


    Bremsen und reifen immer eine Katastrophe, den Amischlitten hinten an den Blattfedern mit Flacheisen höher gelegt usw.

  • #8

    TÜV Nord, TÜV Süd, KÜS, Dekra... nach Wohnsitzen in 5 Bundesländern, dem Pickerl und dem MFK hab ich so einiges durch. Eigentlich wars immer fair und entspannt, nur der letztere war beim 1. Mal wirklich eklig, unangenehm und unangemessen. Da hab ich auch 5 Jahre später immernoch das Gefühl, dass ich nur wegen der Statistik durchgefallen bin. Wenn man nach dem durchfallen die Bremsen wechseln lässt und die Werkstatt, die ja immerhin Geld damit verdient, nach der Begutachtung dann fragt warum man die eigentlich wechseln will, wirft das dann schon Fragen auf. Und der Rest... hoffe ich einmal mal das der Prüfer nur noch keinen Kaffee hatte und sonst eigentlich ein ganz Netter ist.


    Die Freunde in grün bzw. blau waren eigentlich auch nie ein Problem. Meine Treffen mit denen waren immer wirklich sehr korrekt. Gerade beim Abitur hatte ich die 2x die Woche, weil ich jeden Tag mehrfach an der Polizeischule vorbei gefahren bin und die immer fleissig vor der Türe geübt haben. Jetzt mit der Honda verweigern sie aber schon fast den Dienst. Letztes Jahr haben sie vor mir einen ganzen Pulk rausgezogen und ich wollte schon fast hinterher - da lief der Kollege mit der Kelle plötzlich weg und hat mich ignoriert. Somit bin ich halt weitergefahren. Die CB passt einfach nicht in deren Beuteschema. :-)

  • #9

    Wenn man nach dem durchfallen die Bremsen wechseln lässt und die Werkstatt, die ja immerhin Geld damit verdient, nach der Begutachtung dann fragt warum man die eigentlich wechseln will, wirft das dann schon Fragen auf.

    So ähnlich erging es mir vor wenigen Tagen bei KÜS während der HU meines Autos. Der Prüfer klebte zum Abschluss der Untersuchung die erhoffte Plakette, nicht ohne vorher bemerkt zu haben, dass ihm der 'Rostansatz' der Bremsscheiben hinten nicht gefiel und er in 2 Jahren die Plakette deswegen nicht erteilen würde. Ich solle versuchen, per Fußfeststellbremse die Scheiben rostfrei(er) zu halten. Nichts anderes tat ich vorher, schwieg aber dazu und nickte nur.


    Anschließend ließ ich einen Meister bei Toyota die Bremsanlage begutachten, um seine Einschätzung der Sachlage zu erfahren. Rostansatz? Er befand ihn als weitaus weniger dramatisch als der Prüfer. 2 Spezialisten, 2 Meinungen, von denen einer die Plakette klebt und etwas finden will. Davon ab und erschreckend, 122 Tacken sind schon reichlich Geld für so eine kurze technische Untersuchung und 'stündlich' wird sie teurer.


    Ich gebe alldieweil mein Bestes, um in 2 Jahren nicht einen Haufen Asche in die Bremsanlage meiner Autokarre versenken zu müssen. Bringt vielleicht was, mal sehen. Oder fahre dann nicht mehr zu KÜS, sondern lasse den Wagen woanders von einem anderen tüven. Mit den Motorrädern zickte es bis auf eine dem Prüfer zu lockere Schwinge der CB, die deswegen nach Nachziehen kostenpflichtig zur Nachprüfung antanzen durfte, bisher nicht.

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  • #10

    Wenn ich dann doch ein paar Kleinigkeiten vor dem "TÜV" zu verstecken habe, wie bei meiner Vette (US-Model), dann fahre

    ich in die Werkstatt meines Schwagers, bei dem seit über 20 Jahren der gleiche Prüfer ins Haus kommt. Der redet sehr viel über seine Autoträume aus der Jugend (Opel), schaut bewusst auf die Seite solange es nicht verkehrsgefährdend ist, und will nach der Prüfung sein Bier haben! 8o

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