Beiträge von Blauer Drache

    Nach paar Strandtagen meinte die Haut, jetzt wär wieder Motorradfahren gesünder – also eine etwa 160km-Runde durch die Castagniccia und im Bogen über Corte zurück. Der Col de Prato nicht so spektakulär wie die Pässe der letzten beiden Korsika-Rundtouren, aber trotzdem wieder Kurven ohne Ende auf der D71. Zum Glück noch keine stachligen Kastanien auf der Route – wäre ja nochmal eine Steigerung zu den Tausenden Tannenzapfen der letzten Tour gewesen. Aber andere Hinterlassenschaften auf der Straße zeigten, daß auch hier Kühe/Ziegen/Schweine gern und viel die Straße nutzen, einen Trupp Schweine sah ich auch heute – also viel Schräglagenkurvenspaß aber nur ungetrübt, wenn die Kurve einsehbar und frei von Tier/Schotter/Steinschlag oder kurvenschneidenden Korsen.








    Zum Punkt ABS und nur Hinterrad dreht bei Maschine auf dem Hauptständer: Diesen Betriebszustand kenne ich von meiner (2018er EX), wenn ich die Kette bei durch Motorkraft angetriebenem Hinterrad mit Kettenfett einsprühe. Führt fast immer zu einer ABS-Fehlermeldung (blinkende ABS-Kontroll-LED), „sieht“ für das ABS ja auch so aus, also ob das Vorderrad blockiert ist, und das ABS nichts dagegen machen kann. Ist auch in der Betriebsanleitung beschrieben – zum Reset dieser Störmeldung muss dann erst die Zündung ausgeschaltet werden, nach Neustart bleibt die ABS-Kontroll-LED an, bis eine etwas höhere Geschwindigkeit als sonst erreicht ist, ich glaube ca. 30km/h müssen dann für den Reset erreicht werden.

    Stimmt, das Papier ist oft fleckig, hatte nur nicht drüber nachgedacht – bzw, kapiert, daß das die Butter des Butter-Croissants ist!

    Ich genieße sie dann entweder pur oder mit etwas Nougatcreme drauf. 🥐

    Das klingt nach einer Erfahrung, die unbedingt „überschrieben“ werden müsste – Korsika ist halt wild, auch manchmal das Wetter.

    Die Runde heute kam auf ca. 230km: von der Ostküste nördlich Aléria erst nach Ghisonaccia, dann nach Westen in die Berge und über den Col de Verde (dort kreuzt der GR20), dann über den Col de la Vaccia. Über Quenza und den Col de Bavella dann zurück. Tiere gab‘s auch heute genug auf und neben den Straßen, zusätzliche Aufmerksamkeiterforderten die teilweise doch etwas zahlreichen Tannenzapfen.











    Heute Ruhetag, merke von den 300km gestern doch meine Arme und Schultern – hier geht’s ja praktisch fast nie geradeaus oder waagerecht (also ganzen Tag durchgängig Anbremsen der Kurven und Kehren). Das schöne dabei auch: die 80km/h auf Frankreichs Landstraßen und die irren französischen Ticketpreise dazu sind auf diesen engkurvigen Bergstraßen irrelevant, und man hat die unzähligen kleinen Straßen oft für sich allein.


    Also Ruhetag mit etwas Strand, Vormittags hat‘s auch eh etwas geregnet, merkwürdiger Dreck danach oben auf der der ganzen CB – Saharastaub? => Ergänzung: laut einem hier ansässigen Biker wirklich Saharastaub, soll sich manchmal böse „einbrennen“, und speziell für den Lack entsprechend gefährlich für Kratzer – zum Glück hat die Terrasse eine Außendusche mit ausreichend langem Schlauchkopf, und ich konnte es eben mit etwas Geschirrspülmittel abbrausen und mit Papierküchentüchern abwischen (man ist in der Ferne ja nur begrenzt ausgerüstet).