Beiträge von Wisedrum

    Nach dem Wechsel aller Bremsbeläge lässt sich die CB schwerer schieben und sie rollt gebremster. Sie scheinen enger an den Bremscheiben anzuliegen. Nach den ersten 100km legt sich dieses Phänomen langsam und die Honda findet allmählich zu ihrer gewohnten Leichtläufigkeit zurück. Es wird noch besser werden. Neue Beläge und alte Scheiben brauchen demnach eine gewisse Zeit des Aufeinandereinspielens, es schleift sich zurecht. Zumindest an meiner CB.


    Wisedrum

    Die Beläge besorgte ich. Den Wechsel übernahm gegen eine angemessene Bezahlung ein befreundeter KFZ-Meister im Ruhestand in meinem Beisein. Etwas günstiger als in einer Werkstatt dürfte es gewesen sein. Mal sehen, den nächsten krieg ich dann vielleicht selber hin in ein paar Jahren.


    Wisedrum

    Nach 60.000km wurden heute die Bremsbeläge vorne zum 1. Mal getauscht, es wurde Zeit. Sie stammen von Polo und sind organische der Marke HQ. Während sich die Beläge links unproblematisch montieren ließen, bedurfte ein Belag an einer 'Haltenase' rechts eine schleifende Nachbehandlung, sonst hätte er nicht gepasst. Nun aber.


    Bei der Gelegenheit erfolgte auch ein Wechsel hinten. Dort befanden sich organische TRW, die seit 26.000km verbaut sind und noch Belag aufwiesen. Da heute aber der Tag des Belagwechsels war, auch die W erhielt nach 70.000km vorne ihre ersten Austauschbeläge, wurden sie ebenfalls erneuert, damit für längere Zeit diesbezüglich Ruhe herrscht.


    Jetzt gilt es, Beläge und Scheibe aneinander zu gewöhnen.


    Wisedrum

    Nach neuem Bußgeldkatalog ist mit der 80,-€ Strafe auch ein Führerscheinentzug für 1 Monat bei 30km/h außerorts zu schnell verbunden. Wird demnach ein Fall davor sein.


    Interessant ist, wer die Kosten für das anthropologische Gutachten und die Prozeßkosten getragen hat. Der Kläger oder der verlorene habende Angeklagte? Seine Verkehrsrechtschutzversicherung, falls vorhanden und sie den Fall übernommen hat gegen eine nicht geringe SB, es gehen weitere hunderte von Euros flöten?


    Wenn man Lust auf solche aufwendigen Rechtsstreitigkeiten hat, kann man versuchen, durch Zeit und höheren Geldeinsatz seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Bei den neuen Strafen, ist der Führerschein in Gefahr, die wirkungsvollste aller Strafen, wird die Zahl der sich bis aufs Heftigste Verteidigenden vermutlich zunehmen, wenn nur ein Fünckchen Hoffnung und Aussicht auf Wenden des Blattes besteht.


    Wisedrum

    Es wäre schön, wenn der Grundsatz zutrifft und eingehalten wird, ohne wenn und aber.


    In allen mir bekannten Motorrad/Fahrzeug- Foren, in denen er nicht vorherrscht, nicht eingehalten oder gebrochen wird, fliegen über kurz oder lang die Fetzen. Das sich Erklären und das Verklären des darauf einsteigenden Gegenübers nimmt seinen Lauf, der sich nicht selten ins verbale Schlammcatchen verrennt, von dem keiner etwas hat, vielleicht Betrachter solcherlei Treibens, die ihm einen zweifelhaften Unterhaltungswert abgewinnen können. Mit Sicherheit bekommen Administratoren und Moderatoren dadurch unnötige und unschöne Arbeit, die als Folge den Rückzug oder gar den Verweis von Schreibern nach sich ziehen kann, der auf Zerwürfnissen, Entgleisungen und Falschabbiegen beruht.


    Zum Politisieren gibt es bestimmt genügend andere Plattformen, in die munter verbal mit der eigenen Meinung "reingehalten" werden kann und in denen das Austragen von Meinungsverschiedenheiten bezüglich solcher Themen "besser" vonstatten geht, als in einem Forum, in dem es vorrangig um Motorräder gehen sollte. Auch ihnen gegenüber gibt es genug kontroverse Ansichten, die sich günstigenfalls bei so einem von Menschen benutzten Gegenstand leichter unter einen Hut bringen und "glattbügeln" lassen, als es beim Thema "Politik, Religion, Mensch und Gesellschaft" der Fall zu sein scheint, um ein gelungenes, sich gegenseitig achtendes Miteinander zu ermöglichen, das ohne Verletzungen gleich welcher Art auskommt.


    Nicht vorteilhaft dafür ist es, wenn Politik und Motorräder sich dergestalt überlappen, wie's derzeit der Fall in den Medien und den Köpfen von Politikern und Betroffenen ist, zusätzlich durch die C-Krise befeuert. Dann wird's brenzlig, weil dadurch sehr leicht entzündbare Lunten gelegt werden, die reichlich Sprengstoff entfachen können. Nicht zu zündeln, ist da gewiss nicht einfach. Sinnvoller, weil friedvoller wäre es, die Lunte nicht zu ergreifen, birgt sie die Gefahr in sich, einen Teil der Gemeinschaft, vielleicht sogar die gesamte an "die Wand zu fahren" und nachhaltig deren "Atmosphere zu vergiften", die sich davon kaum mehr erholt. Leider schon so beobachten können. Auch hier wäre so eine Entwicklung schade.


    Wisedrum