Klein, wendig und vor allem leicht. Kann man von der 1100er nicht gerade behaupten. Musste sie letzten Freitag auf schmaler Straße rückwärts schieben, weil so ein Vollpfosten seinen Bulli nicht rückwärts fahren konnte. Da merkt man die 250 kg schon.
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So ist es. Das gehört zum CB1100-Fahren, eher Schieben dazu. Bei der HU meinte der die Probefahrt antretende Prüfer, dass es schade ist, dass die CB keinen Rückwärtsgang besitzt, als er sie rückwärts aus der Parkbucht über eine Minianhebung schieben musste. Ich wusste, was er meinte. Eine noch lustigere Angelegenheit werden solche Situationen zu zweit auf der CB und oder mit reichlich Gepäck. Einmal in Fahrt gibt es sich ganz schnell mit dem Gewicht dieser Honda und sie fährt sich quasi 'fahrradlike' mit den großen, relativ dünnen Rädern und dem recht hohen Schubkarrenlenker. Auch in Kurven.
Ein kleineres Motorrad ist leichter zu händeln, keine Frage. So auch meine Enfield. Liegt dafür aber nicht so satt auf der Straße wie die CB und wirkt flatteriger. Spielt aber bei den nur niedrigeren zu erreichenden Geschwindigkeiten eh nicht so die Rolle beim Cruisen.
Letztlich ist alles nur eine Frage der Gewöhnung, der körperlichen (geistigen und seelischen) Verfasstheit möglicherweise gar im Zusammenhang mit dem eigenen Alter und ob man sich mit den Gegebenheiten eines Motorrads, so auch mit seinem Gewicht, arrangieren kann oder nicht.