Beiträge von Wisedrum

    Nun ist er fertig der Reisebericht zur UK Reise in diesem Jahr.
    Ein befreundeter Motorradfahrer ist mir bei der Veröffentlichung behilflich gewesen und stellt die PDF Datei auf seiner Website zum Lesen bereit.


    Wer Lust und Interesse hat, der Reise und den Gedanken, die mich während ihr bewegten, zu folgen, kann das im Nachhinein unter folgendem Link gerne tun:


    http://grossmaggul.de/w-forum/…ree/UK%20Reise%202017.pdf


    Viel Freude beim Lesen wünscht


    Wisedrum

    Das mit den ungefähr 6 Stunden dichthalten ist dann blöd, wenn die Regenfahrt mal länger dauert als diese Zeitspanne. Auf Tour kommt das bei mir durchaus vor. Wann dann ein dermaßen vollgesaugtes Leder wieder trocken für weitere 6 Stunden ist, sei dahingestellt. Wasserdicht ganz oder gar nicht denke ich. Kaimane sind lebenslang wasserdicht als Wassertiere.....


    Gegen Geruchsentwicklung soll ja Fußwaschung und Sockenwechsel helfen, sagt man....


    Regen ist nie so toll als Motorradfahrer. Dauerberieselung schon gar nicht. Noch weniger toll sind nasse Füße dabei oder andere Klamottenstellen, bei denen es durchsuppt.


    Aber wer fährt schon bei Regen? :eusa-whistle:


    Wisedrum

    Habe die Schottlandtour mit relativ neuen Daytona GTX gefahren. Absolut wasserdicht. Das Imprägnieren dient nur dem Leder, das sich bei Regen dann nicht so schnell voll Wasser saugt. Feuchtigkeit aufnehmen wird es dennoch bei längeren Fahrten. Für die Wasserdichtigkeit im Innenschuhbereich sorgt alleinig die Membran. Hat die einmal an irgendeiner Stelle eine Macke bekommen, wird's feucht im Schuh. Beim alten Daytona ließ ich von einem Schuhmacher die gelöste Schalthebelverstärkung wieder annähen. Hätte Daytona machen sollen, wollte aber weder einschicken noch deren Reperaturpreise inklusiv Neubesohlung berappen. Seit dem ist es vorbei mit der Dichtheit bei stärkerem Regen und nassen Straßen, trotz meiner Bemühungen, die Nahtstellen abzudichten. Deshalb fuhr ich die Tour mit neuen Daytonas, die mit häufigem Regen keine Probleme haben. Der Alte ist nunmehr so 'ne Art Schönwetterschuh :eusa-whistle: Das Leder halte ich mit Lederöl geschmeidig, zur Farbauffrischung wird schwarze Schuhcreme verwendet und dann hoffe ich, dass die Membran lange hält.


    Gewiss ist der Daytona regulär teuer. Wenn man eine Preissenkung erwischt und dazu noch einen Rabattgutschein einlöst, geht's und man landet im 200€ Bereich. Diese Kombi ist nicht häufig und setzt eine gewisse Wartezeit voraus, nicht die günstigsten Voraussetzungen, wenn man unbedingt gleich kaufen will oder muss.


    Ab und zu verkauft jemand den Schuh so gut wie neu für relativ schlankes Geld in der passenden Größe bei ebay. Würd' ich immer mal schauen.


    Wisedrum

    Der klappbare Puig Bremshebel ist montiert.
    Für den Kupplungshebel gab's keinen Adapter im Laden. Hebel habe ich gleich mitgekauft, da mir der Kupplungshebel vor ein paar Jahren auch schon brach bei einem Umfaller auf zu weichen Untergrund. Ein Stück Holz
    als Seitenständerunterlage brach und dann.....


    Mit diesen Teilen hoffe ich nun vor solchen Misslichkeiten geschützt zu sein. Mögen sie nie wieder auftreten. Gekostet haben sie mit Adaptern 140 €. Nicht gerade wenig. Schaut man sich die Preise für brechbare Hondahebel an, Bremshebel 50€, relativiert sich der Preis und machte mir die Entscheidung leicht. Zur schwarzen Honda passen sie gut, das Rot des Verstellrads harmoniert sogar mit dem dunklen Rot des Hondatanklogos. Mit Phantasie....


    Wisedrum

    Oder dieser klappbare von der Tante L.


    https://m.louis.de/artikel/pui…r=10059473&list=220158610


    Schaue ich heute an.


    Nach einer Rückreise aus Wales in einer Durchfahrt ohne weitere Umfaller habe ich heute um 00.30h die UK-Tour beendet. Kaum Regen auf der Rückreise, aber die lange
    Strecke zog sich und zog sich. Jetzt heißt es, richtig ankommem, auspacken , Motorradpflege, aufarbeiten und nachwirken lassen. 3 Wochen waren eine lange und schöne Zeit. OK oder KO, das ist jetzt hier die Frage.


    [album]1056[/album]


    Einer der zahlreichen Tankstopps. Zum Schluss habe ich sie nicht mehr gezählt und sogar den Überblick verloren, ob ich einen speziellen bezahlt habe. Fuhr dann extra nochmal zurück, nicht dass mich zu Hause etwas merkwürdig Nerviges erwartet. So kann's laufen, wenn man unbedingt durchfahren möchte. Stunde um Stunde, bis der Tag voll ist, sogar mehr als das, 36Std, das macht dann den Kohl nicht mehr fett. Aber geschafft im doppelt und dreifachen Sinn..... :eusa-whistle:


    Wisedrum

    Und wie das dann so kommen muss im Sinne von ausgleichender Gerechtigkeit:
    Komme auf einem Campingplatz in Nord Wales an, es dämmert. Die Böden sind durch den Regen stark aufgeweicht. Ich stelle die CB extra nicht auf eine Rasenfläche, sondern auf einen festen Boden, der eine Mischung aus Sand-Beton zu sein schien, auf den Seitenständer vollgepackt. Gehe kurz in den Waschraum, komme wieder und traue meinen Augen, liegt die CB doch glatt links auf der Seite, der vermeindliche Beton hielt den Seitenständerstöckelschuh nicht aus. Ich entpackte die Honda so gut es liegend ging, konnte sie aufrichten und die Befürchtung, ohne Kuppeln zu können dazustehen bewahrheitete sich nicht. Nichts ist passiert, Spiegel, Windschild geraderücken, Highwaypegbefestigung nachziehen, das war's. Widerstandsfähige Honda, dummer Fahrer. So, jetzt sollte mit diesem Fallquatsch aber mal Schluss sein. Doch alle guten Dinge sind 3. Die giten wohlgemerkt, kleiner Trost. Die Honda und ich schaffen das, das mit der Heimreise demnächst. Ich will kuppeln können.


    Wisedrum

    Da ist er der Wisedrum, macht Euch keine Sorgen.
    Sturz ist übertrieben, die CB legte sich bergauf in einer Rechtskurve bei 5km/h auf die Seite, als ich mich nach einem Wegzeichen umsah. Man, ist die schwer. Weil sie leicht bergab auf der rechten Seite lag, kriegte ich sie vollgepackt, wie sie ist, nicht wieder allein auf die Räder gestellt bergauf. Erst mit 3 Leuten schafften wir es. Die Sturzbügel verhinderten Schlimmes. Einziger mieser Schaden, der Bremshebel ist um 2/3 gekürzt. Damit fahre ich seit über 1 Woche durch das UK. Hab' ja CBS, kann aber auch vorne mitbremsen. Heute steht Liverpool auf dem Programm, danach noch Nordwales und dann heisst es, mein Zelt in England abzubrechen und über Calais D anzufahren, gegen Ende der Woche vermutlich werde ich wieder in KI sein.


    Da die Internetverbindung in den Highlands/Schottland so gut wie nicht funktioniert, ausser in größeren Städten, die ich bis auf Edinburgh ausließ, hielt ich mich mit dem Posten zurück.


    Schön, dass ich John und seine Frau Carole zufällig in Glencoe traf, ohne die Zusammenkunft geplant haben zu können. Das sollte wohl zu unser aller Freude so sein. The world is a small place to live in. Mit dem Smartphone photographierte ich und schreibe täglich ein bebildertes Tagebuch, dass ich versuchen werde, zum Lesen als PDF hier einzustellen, damit Interessierte sowohl den Verlauf meiner Fahrt, als auch die Gedanken, die mir beim Fahren und Rasten durch den Kopf gehen, nachvollziehen zu können.


    Also, ich und die CB, die alle Menschen auf Anhieb mögen, die sie erblicken, inklusive ihres Fahrers, lebe und reisen immer noch. Ersteres wird hoffentlich noch lange so bleiben, selbst mit den Spuren und Blessuren so einer langen Fahrt, von denen die Honda offensichtlere, wenn auch nichts dramatisches , trägt als ihr Fahrer.


    Seid gegrüßt


    Wisedrum

    Diese Form des Verzichts kommt mir sehr bekannt vor.
    Irgendwann schau' ich auch mal nach.... :eusa-shifty:
    Wie war das noch mit den Tassenstößeln?
    Oder wie einer der Moderatoren im amerikanischen Forum dazu betreffend
    als Gedankenanstoß reinreichte, solange die CB einen runden, gleichmäßigen Leerlauf hat, der Spritverbrauch nicht ungemäß ansteigt und sie ein williger Starter ist, werden die Ventile in Ordnung sein. Wollen mal hoffen. Zu hören wird auch nichts sein, da sich, wenn etwas passiert, wohl am ehesten die Auslassventile einbrennen werden durch zu klein gewordenes Spiel. Das wäre dann nicht so vorteilhaft. Irgendwann kontrolliere ich, hab's mir zumindest vorgenommen. Jetzt fahre ich erstmal ins UK
    mit der CB.


    Wisedrum

    Kommt drauf an, welche CB Du erwirbst.
    Bei einer neuen ist wenig zu tun.
    Sofern man auf eine gepflegte Erscheinung des Motorrads steht, wird dafür die meiste Zeit des Selbermachens drauf gehen. Viel anderes wird nicht anfallen. Ist die Honda gebraucht und hat einige Kilometer hinter sich, wird mancher Verschleißteilwechsel und manche Servicearbeit anliegen. Ob und wie man sich an Hondas Wartungstabelle orientiert, bleibt persönliche Ermessensache und abhängig vom eigenen technischen Know How und einer geeigneten Möglichkeit für dessen Anwendung oder aber Werkstätten für Penunzen erledigen die, die man für nötig hält. Ob Kette, Reifen etc. schnell oder langsam durch sind, hat man selbstbestimmt in der Gashand. Hektik kostet so oder so. Mit Besonnenheit ist die CB recht genügsam und unaufwendig in vielerlei Hinsicht, wie ich bisher über etliche Kilometer herausgefunden habe.


    Wisedrum


    Ab gewissen gefahrenen Kilometern, 200km aufwärts
    mit einer Tankfüllung je nach Jahreszeit und Fahrweise, blinkt der letzte Balken. Mir ist das genügend Warnhinweis tankmäßig nach einer kleinen aber nicht zu langanhaltenden Pokerrunde aktiv zu werden. Sofern das Blinken aber ausreichend lange ignoriert oder verdrängt wird.... :eusa-whistle:
    Dabei hat Honda die Reservemenge reichhaltig dimensioniert und sie ist bei angepasster Fahrt sehr ergiebig, so dass sich im gut erschlossenen Europa fast überall eine Tanke rechtzeitig finden lässt. Nur auf Reisen führe ich für die seltenen Fälle, in denen einen kein zeitiges Nachfassen unglücklicherweise durch 'Verspielung' ereilen könnte, einen 2l Reservekanister mit, wie demnächst ab kommenden Wochenende, wenn es wieder für eine geraume Zeit jwd geht.


    Wisedrum