Beiträge von lederkombi

    Also wenn man über 10.000 Euro ausgeben möchte dann wäre 1/2 bis 1 Stunde Probefahrt schon nett! :D

    Ich weiß auch nicht wie ein Händler eine CB 1100 verkaufen möchte wenn er keine einzige da hat!?

    Oder ist die CB mengenmäßig wirklich so unbedeutend dass er darauf verzichten kann!?

    Die Frage ist halt von wo Du kommst bzw. wo dein Umkreis ist?

    Den Gepäckträger hatte ich für meine 1100EX gekauft, leider war es der Falsche...zwar passt er auch an eine EX, ist dann aber leicht zu tief und mit der Sitzbank gibt es beim An/Abnehmen jeweils ein wenig ein Gewurstel, es wird zu eng. Daher habe ich mir dann noch die korrekte Version gegönnt und nun ist dieser hier überzählig. Daher der Verkauf.


    Ich hätte gerne €100.- dafür, der Versand (ich muss dafür über die Grenze nach DE) wäre nochmals 20€. Wer die Originalpreise von Honda kennt, der weiss, dass es trotzdem ein Schnäppchen ist.


    Kein Rost etc. er schaut wie neu aus! Die Anleitung habe ich nicht in Papierform, sondern leider nur noch als PDF (ich werfe das Papier meist weg, da ich lieber PDFs archiviere).


    Grundsätzlich halte ich eine angeblich wartungsfreie und offen laufende Kette als unmöglich. Wartungsfrei definiert als vergleichbar mit einem Kardan/Riemen.


    Ketten, welche offen laufen, sind immer den Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Auf der Strasse sind dies feinste Partikel, welche extrem hart und daher abrasiv wirken. Zudem sind zwei Reibflächen immer dem Matarialabtrag unterworfen, das härtere Material trägt vom weicheren ab. Je mehr Öl/Fett auf einer Kette liegt, desto mehr solcher Partikel werden an der Oberfläche gebunden. Im Extremfall reden wir dann von einer Art Schleifpapier, entstanden durch Fett und Umweltpartikel.


    Ich fahre seit es O, X, und sonstige gekapselte Ketten gibt, mit Ketten >20'000km ohne besondere Pflege derselben. Gelegentlich nehme ich einen mit WD40 getränkten Lappen und reibe die Kette ab, so alle 5000...8000km, mehr nicht. Trotzdem halten die Ketten und werden auch nicht rostig.

    Wären die Oberflächen mittels "Lotuseffekt" Schmutzabweisend, so wäre eine komplett wartungsfreie Kette möglich, leider geht dies jedoch aus obigen Gründen (weiches/hartes Material) nicht bzw. würde die Oberfläche des einen Bauteils jene des anderen Bauteils beschädigen.


    Wenn aber die neue Kette zumindest das wirklich unnötige Kettenölen in Zukunft aus den Köpfen verbannt, dann wurde sehr viel erreicht. Und Rostbildung an den Flanken (Seitenlaschen) liesse sich ja einfachst durch entsprechende Beschichtung vermeiden.

    Das ist ein Marketing-Gag, mehr nicht. Auch bisherige Ketten sind wartungsfrei, und sowohl die Laschen, als auch die Rollen etc. sind bei bisherigen Ketten aus hart legiertem Stahl.


    Grundsätzlich sollten die Rollen aussen nicht möglichst wenig Reibung, sondern möglichst viel davon besitzen, denn je grösser die Reibung aussen, desto weniger gleitet die Rolle über die Flanken des Kettenrades, sondern rollt dort wie eigentlich vorgesehen, ab. Darum heissen die Ketten auch Rollenketten.

    Gibt viele Möglichkeiten:


    - Höhenschlag, Seitenschlag der Felgen.

    - Unwucht

    - Lenkkopflager

    - etc.

    Hallo Jürgen,

    vielen Dank. Da muss ich Mal nachschauen oder nachschauen lassen. Die Honda war beim 12'000er Service. Da wurde irgendetwas am Motor kontrolliert/eingestellt (Ventile?). Vielleicht wurde da der Tank abgenommen?

    Hallo Ronald, das wird die Lösung sein! Die haben wohl den Schlauch ein wenig geknickt, denn beim 12000er werden die Ventile kontrolliert und da muss der Tank ab.

    im Stillstand vom neutralen in den ersten kanns insofern ganz normal sein.......aaber wir haben keine HD wos bekanntlich ganz hübsch rumsen kann....im Gegenteil : vielfach gerade speziell auffallend bei unserer CB geht das gerne ober supi dupi butterweich selbst bei kaltem öl......


    wenn es bei jedem Gang wäre würde ich auf eine nicht sauber trennende Kupplung tippen


    Schön gezeigt, allerdings etwas zu wenig Erklärung und daher bezweifle ich, dass den Sachverhalt viele verstehen werden.


    Wie im Video gesagt, trennt die Kupplung nicht 100%, sondern sie reibt immer noch ein wenig, auch wenn sie gezogen wurde. Zudem hat es zwischen den Scheiben Öl und dieses Öl hat eine gewisse Zähigkeit. Verrückterweise klackt es weniger wenn das Getriebe kalt ist, als wenn es warm ist, wieso das so ist, folgt gleich.

    Eine Flüssigkeit, auch wenn diese Öl ist, bewirkt eine träge Verbindung zweier Scheiben. Somit braucht es eine Kraft um zwei Scheiben gegeneinander zu Verschieben. Wenn nun also z.B. bei einer Kupplung 5 Scheiben mittels Ölfilm getrennt sind, dann braucht es 5mal diese Kraft. Beim Einlegen des 1. Ganges (aus Neutral) zieht man nun die Kupplung. Dadurch ist zwar die Verbindung Kurbelwelle zu Getriebe getrennt, aber eben noch nicht vollständig, denn der Ölfilm überträgt die Restkraft (bzw. das Drehmoment), welche ich vorhin erwähnt habe, noch immer auf das Getriebe. Wird nun bei gezogener Kupplung der Schalthebel betätigt und der 1. Gang eingelegt, so würde das Fahrzeug sofort nach vorne "hüpfen" bzw. sich bewegen, aufgrund seiner grossen Masse kann es dies aber nicht, denn die Restkraft des Ölfilms verhindert dies, der Ölfilm rutscht bzw. die Kupplung trennt nun aufgrund des Rutschens. Und weil die Restkraft irgendwo hin muss und nicht einfach verschwindet bzw. das Getriebe wie im Video schlagartig zum stehen kommt, klackt es.


    Das Interessante nun: Wenn das Öl heiss ist, dann ist es dünnflüssiger. Dünnflüssiges Öl braucht aber weniger Kraft um zwei Scheiben zu verschieben bzw. es ist weniger zäh. Weil es weniger zäh ist, kann das Öl auch weniger dieser Restkraft absorbieren (die Restkraft nennt man übrigens Scherkraft) und daher geht mehr dieser Scherkraft unmittelbar ins Getriebe. Dickflüssigeres Öl nimmt deutlich mehr der Scherkraft auf und wandelt diese in Wärme um.


    Wieso klackt es dann auch beim Fahren bzw. beim Schalten vom 1. in den 2. Gang? Im Grunde ist es der gleiche Effekt. Die Zahnräder haben nicht die entsprechende Drehzahlen und daher kann man den Fall wie beim Anfahren aus dem Stand betrachten. Auch wenn das Motorrad in Bewegung ist, rein physikalisch macht dies für den Schaltvorgang wenig bis keinen Unterschied.


    Ganz verschwinden lassen könnte man dieses Klacken mittels zwei Massnahmen:

    - Trockenkupplung (welche komplett trennt!) und einer Bremse für die Zahnräder des Getriebes um einen zu grossen Drehzahlunterschied der Zahnräder zu vermeiden (Dieser Unterschied ist nämlich der Hauptverursacher des Klacks um die Rotationsenergie in Wärme umzuwandeln)

    - Ein eher zähes Getriebeöl (dies bedingt aber separate Öle für Getriebe und für Motor)! Bei meiner 2009 BMW war dies noch der Fall und man konnte mittels zäherem Getriebeöl (welches nur mehr Leistungsverlust verursacht, aber keine Schmierprobleme, im Gegenteil!) das Getriebe in den Flüstermodus bringen, ich kenne kein anderes Getriebe, welches derart leise und ruckfrei zu schalten ist.