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Alles anzeigenMöchte nicht mal wissen wer diese Begründung formuliert hat.
Wenn ein Motor über Monate still stehen soll kann da ruhig Abrieb sein. Alles setzt sich und wenn überhaupt bildet sich DANN Kondenswasser.
In die neue Saison wird mit frischen Flüssigkeiten und Filer gestartet. Alles Andere ist blanker Unsinn! Aber bitte: jeder soll seinen Glauben pflegen. Und ich glaube für mich ist dieses Thema hier zu Ende.
In der Tat hatte ich das mit dem Ölwechsel zu Saisonende früher auch so gelesen und gehört – angeblich sollten sich aufgrund der Verbrennung aggressive Stoffe im Öl ansammeln. Entsprechend hatte ich meine Suzi GS400 immer vor dem Einwintern noch einmal warm gefahren und anschließend das Öl gleich abgelassen, irgendwann im Lauf der Winterarbeiten frisches Öl nachgefüllt, und startete dann so auch mit frischem Öl in die Saison.
Gut, die Ölwechselintervalle waren bei der Suzi mit 3000 km angegeben, das Öl ist heute vermutlich auf einem anderen Entwicklungsstand – vor allem aber war dies später mit Motorrädern mit noch laufender Garantie und somit Werkstattwartung nicht mehr praktikabel, mußte ja in der Regel die Maschine nach der Inspektion wieder nach Hause bringen. Bis jetzt habe ich durch den fehlenden Ölwechsel vor der Winterpause keine Nachteile bemerkt, weder bei der CB (25.000km) noch bei der Guzzi Bellagio oder der Bonnie (jeweils ca. 50.000km) noch jetzt bei der Suzi (die zwar inzwischen auf die 100.000 km zugeht aber aufgrund aktuell sehr geringer Nutzung jetzt auch nicht mehr jeden Winter neues Öl bekam).
=> Vermute, man kann das so handhaben wie man es sich am besten zeitlich einteilen kann und will, die meisten werden bei in der Regel begrenzten Jahreskilometern und abgerufener Leistung weit weg vom Limit keinen Unterschied merken.