Beiträge von Wisedrum

    Spielt das eine Rolle?


    PS-mäßig sind BMW und CB gleichauf. Den Unterschied wird der größere Hubraum und das deutlich höhere Drehmoment ausmachen. Die BMW entwickelt ihre Kraft zwischen 2.000 und 4.000U/min, ein Drehzahlbereich, in dem die CB auch gut fahrbar ist, aber sich erst langsam warm läuft und wach wird. Quetscht man sie mit reichlich Drehzahlen in unteren Gängen aus, manche tun das bis hinauf in den roten Bereich und bis zu 9.000U/min, fängt sie an zu 'fliegen'. Die Erstserie aufgrund ihres Gewichtvorteils und einer kürzeren Serienübersetzung wohl noch mehr als Nachfolgemodelle. Las mal: gemessen in 3,9s von auf 100km/h in einem Test. Das hab ich bislang nicht ausprobiert, wollte so viel Druckbefüllung der CB nicht antun. Ob dann die BMW auf dem Dragstrip mithält? Man müsste es probieren. In meinem Fall kein Interesse. Auch nicht an so einem cruisenden Frachtschiff, erst recht nicht für die Kohle.

    Das Werk verbaut ein solches.


    Nach dem Kettensatzwechsel fahre ich ohne ein solches 'schallverhinderndes'. Es ist ein kleinwenig lauter, aber kein krasser Unterschied in der 'Geräuschentwicklung'. Von daher, wer will, setzt auf ein Silentritzel, ohne geht auch. Sehr gut sogar.

    Auf Seite 62 findest Du dort die Angaben für das 2013er Modell:


    3,8l ohne Filterwechsel, 3,9l mit.


    Auf welchen Seiten für spätere Modelle es steht, wissen wohl andere.


    Ich halte mich an Hondas Angaben. Was andere unterschiedlich dazu meinen, ist für mich nicht erheblich.

    10W40 Teilsynthese von Polo oder Louis, vorzugsweise im 4l Gebinde, manchmal legen sie noch 1l on Top als Kaufanreiz dazu, wenn der Kanister im Angebot mit rund 20€ ist.


    Ölfilter kaufe ich von Louis. Es sind Champion. Manchmal sind auch sie im Angebot. Hab ein paar Kupferringe auf Vorrat für die Ablassschraube gekauft, die ich vorsorglich bei jedem Wechsel erneuere, damit die CB dort nicht sifft nach dem Ölwechsel. Wahrscheinlich ließen sich (einmal) verwendete wiederverwenden, aber nachdem die einst gefahrene Shadow damals deswegen dort Öl austreten ließ, gibts immer frische.

    Nach dem ausreichenden Ablassen des warmen Altöls, dauert eine Weile, bis der 'letzte' Tropfen seinen Weg ins Freie gefunden hat und dem Filterwechsel, fülle ich 3,9l frisches Öl auf. Danach habe ich bis zum nächsten Ölwechsel, den ich nur rund alle 12.000km mache, Ruhe vor sämtlichen Ölthemen wie "Nachfüllen" oder selbst einer gelegentlichen "Ölstandskontrolle" mit der Honda. Sie fährt mit genügend Öl ihre Kilometer ab und verbraucht keines. Auch nicht nach 67.000km.

    Auch eine Frage der Pflege bei Outdoorhaltung. Sie kann dennoch Spuren hinterlassen, auch abgedeckt. Doch noch mehr Zeichnungen hinterlässt regelmäßiger Gebrauch in allen Jahreszeiten. Gehören bei einem Motorrad dazu für mein Empfinden, wird mit ihm gern und oft gefahren über viele Jahre.


    Gegen Vandalismus ist kein Kraut gewachsen. Innen- und außerhöfig. Wenn's einen erwischt, ist es sicherlich ärgerlich. Meinem Bruder wurde die Plane seiner abgedeckten Suzuki LS650 angezündet auf dem Hof des Hauses, in dem er eine Wohnung besitzt. Das Motorrad wurde nicht zu arg in Mitleidenschaft gezogen, war aber gut 'rußrauchverkohlt' durch den Plastikplanenbrand und es bedurfte einiger Zeit der Reinigung.


    Das Risiko, Vandalismus zum Opfer zu fallen mit 2 meiner Motorräder, selbst wenn ich das Risiko in meinem Wohngebiet nicht als hoch einschätze, gehe ich mehr oder weniger ein. Weiß ich, dass er nicht eintreten wird? Nein. Sie stehen nicht j.w.d. aber beplant und lenkradschlosseingerastet nebeneinander direkt vor einem Fenster meiner Mietswohnung in Sichtweite auf der Straße. Schützen tut das alles nicht, gibt mir aber ein ganz brauchbar gutes Gefühl. Draußen würden sie eh stehen, ob nun hinter oder vorm Haus, ist die Frage. Eine Frage des Preises. Der 'freundlich' geschäftstüchtige Vermieter möchte fortan plötzlich 40€/mtl. mehr Miete sehen, sollten sie auf dem Hinterhof abgestellt bleiben. Bislang waren alle über Jahre und ohne Mietaufschlag dort abstellbar. Er bestimmt die Regeln auf seinem Grundstück im Rahmen seiner legalen Möglichkeiten. Daraufhin stellte ich sie auf die Straße, da mir diese Art von sinnesgewandelter Preistreiberei nicht willkommen ist und er vor nicht langer Zeit erst die Miete im Rahmen seiner mietrechtlichen Möglichkeiten, diese vollausschöpfend, erhöhte. Ob mich meine Entscheidung für die Straße letztlich teurer kommen wird, als seine Hinterhofstellplätze weiter zu nutzen, bleibt abzuwarten. Bisher sind sie wesentlich günstiger.