Der Nord-Ostsee-Kanal.
3 Seen-Rundfahrt. Wo liegen die denn? Alpen-Schweiz.
Wisedrum
Der Nord-Ostsee-Kanal.
3 Seen-Rundfahrt. Wo liegen die denn? Alpen-Schweiz.
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Am Kanal.
[album]1204[/album]
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Klar gefällt es mir, wenn Menschen mein Motorrad gefällt und sie es zum Ausdruck bringen. Mir gefällt's auch.
Letztlich hab' ich's nur gekauft, erschaffen haben's andere. Für den Pflegezustand bin ich verantwortlich. Umbauen tue ich's nicht.
Es gab durchaus schon Tage, da hatte ich keine Lust mehr, stets munter auf die leider stereotypen Bemerkungen und Fragen zu meinen Motorrädern einzugehen, selbst wenn diese von unterschiedlichen Menschen vorgetragen wurden. Hängt stark von meinem Bedürfnis nach und der Stimmung für solche doch meist sehr vordergründigen Gespräche im kurzen Moment des Innehaltens als Zwischenstopp ab, um ein paar beiläufige Worte zu Ohren zu bekommen. Bestenfalls "nett". Nicht mehr.
Interessant, welche Assoziationen, welches Wunschdenken und Erinnerungen durch den Anblick von klassischen Retromotorrädern ausgelöst werden können. Bei denen bleibt's dann auch in einer nicht nur motorradmäßigerseits seelenloser werdenden Plastik-Planet- "Mickey Mouse"-Zeit, in der diese Sehnsüchte wecken und zum Träumen verleiten. Sweet dreams are made of this too. Die nur geträumten und die ins Leben gerufenen.
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Hier im nordischen Flachland und bei meiner Fahrweise hält der Hinterradreifen sehr lange. 6.000km sind da nichts und sie verdaut der Reifen fast ungenutzt wirkend. Nach längeren Urlaubsfahrten weist er durch einen nicht geringen AB-Anteil eine gewisse Kantigkeit auf, die danach auch in nordischen "Kurven" in relativer Schräglage durch eine sonst nicht warhrnehmbare Geräuschentwicklung des Reifens zu hören ist. Nach ein paar weiteren tausend Kilometern, vor allem auf Landstraßen, nimmt das Geräusch immer mehr ab und der Reifen kehrt so langsam zu seinem normalen Abrollgeräusch zurück, um lange weiter abgefahren zu werden.
Eine zugenommen habende Kippeligkeit fällt mir dadurch nicht auf oder ich hab' mich schleichend beim Prozess des allmählichen Kantigfahrens dran gewöhnt.
Zumal die CB so oder so einen recht hohen Schwerpunkt von Haus aus auf der relativ schmalen Serienbereifung, hier geht's allerdings um die RS, an den Tag legt, auf den es sich beim Rangieren und Langsamfahren einzustellen gilt. Dadurch mag sie (zu) gerne "kippen". Die "normale" CB. Mit Gewöhnung lässt sich diese Erscheinung handeln, auffangen und vermeiden.
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Zitat von LutzAlles anzeigen
Mir gefällt allerdings der Traktormotor der CB: Zieht immer und schön gleichmässig.
Diese Gleichmäßigkeit in der Leistungsentfaltung, das Surfen auf einer Drehmomentwelle, weiß ich auch zu schätzen. Es ist die von mit bevorzugte Motorcharakteristik. Alle meine Motorräder besitzen sie. Ausgewogen, sehr easy und lässig zu fahren, ohne hohe Drehzahlen bemühen zu müssen. Den Drehzahlbegrenzer der CB hab' ich einmal ausprobiert, meine ich, sicher bin ich mir nicht mehr. Hohe Drehzahlen ein kleines Bisschen häufiger. Eine Notwendigkeit für sie bestand selten bis nie mit diesem Motor. Weder durch die Verkehrssituation noch die Gemütslage des Fahrers, der auf keine Hektik steht.
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Es ist wohl immer eine Frage, woher man kommt und wohin man möchte mit einem Motorrad bildlich und praktisch geschrieben. Von allen mir besessenen und gefahrenen Motorrädern besitzt die Erstserien CB das beste Fahrwerk, Bremsen und den kräftigsten Motor. Das will alles nichts heißen. Für mich heißt das eine Menge. Alles mehr als ausreichend, auch heute noch. Was soll diese Formulierung "heute nicht mehr ausreichend" eigentlich bedeuten? Das kann nur ein Fahrer selbst beurteilen, so wie Du dein Urteil gefällt hast. Meines lautet dagegen: Mit der CB kann man ganz angemessen und vollaufgenügend im Hier und Jetzt durch die Gegend fahren. Das kann ich sogar mit der W und der Bullet, ohne mich in irgendeiner Weise gehandicapt oder nicht up today zu fühlen. Menschen sind sehr verschieden in ihrer Art zu urteilen, wahrzunehmen und zu vergleichen. Ich vergleiche nicht, ich nehme wahr, was mir das jeweilige Motorrad bietet und freunde mich mit ihm an, wenn es mir gefällt. Mir gelingt es einfach nicht, über diesen Tellerrand der eigenen Wahrnehmungspräferenzen zu blicken, wenn ich nichts adrett Gewinnendes erblicke. Dann entsteht einfach kein Anreiz, so ein Motorrad, ihre Zahl ist heute Legion, zu erfahren. Gerade beim Anblick einer GS und anderen Vertretern aus dem Hause BMW wendet sich mein Blick mit Grausen. Vorurteile haben damit nichts zu tun.
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Ist doch eigenartig, da werden in Deutschland so allseits beliebte Motorräder und Autos gebaut und für mich als Deutschen kommen gerade diese Produkte, sollte ich noch einmal in Erwägung ziehen, mir ein KFZ zulegen zu wollen oder müssen, überhaupt nicht in Betracht. Entweder machen die Hersteller etwas grundlegend falsch oder ich, da ich dahingehend wohl nicht die nötige Vaterlandsliebe an den Tag lege und hiesige Produktionsverhältnisse durch Kauf unterstützte. Made in Germany. Mit Made, es ist etwas faul, mindestens die ethisch moralische Gesinnung der Hersteller, ist das kleine verschreckende Tierchen gemeint.
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Zitat von lederkombiAlles anzeigen
..... die GS ist nicht die schönste und auch nicht die beste,...
Der Begriff "Schön" kann in meinen Augen nicht einmal ansatzweise mit der BMW GS in Verbindung gebracht werden. Ganz im Gegensatz zur CB, auf die er voll und ganz zutrifft. Ein Motorrad, das für mich nicht schön aussieht, könnte ich weder kaufen, noch fahren. Motorradfahrer denken darüber sehr unterschiedlich, würde sich die GS-Reihe sonst wie warme Semmeln verkaufen?
Alle landen irgenwann bei der GS. Der Himmel bewahre. Ich ganz gewiss nicht. Nicht bei diesem hässlichen Entlein, aus dem, ganz gleich wie es von wem angestellt wird, nie ein hübscher Schwan werden wird anders als im Märchen.
Was ist schon das Beste? Gewiss nicht das, was Tester dafür halten in ihrem Bestreben der Meinungsmache, die Interessenten in ihren Bann zieht.
Es gibt nicht das Beste. Vielleicht kann man etwas zum Besten für sich selbst machen. Das Beste, das zu einem passt aus einer Vielzahl von Gründen, die auch Kompromisse beinhalten können. Passen ein Motorrad oder auch mehrere zu dem, was ich bereit bin, dafür auszugeben und zu unterhalten? Die GS bespielsweise finde ich unter diesem Gesichtspunkt betrachtet für mich als maßlos überteuert neben ihrem abschreckenden Äußeren.
Bei der CB dagegen passt das Eine wie das Andere. Sie erwarb ich als 1jährigen ungebrauchten Ladenhüter vor längerer Zeit zu guten Konditionen. Kompromisse muss ich mit ihr nicht eingehen, sie supplied all my funky needs. Und ganz wichtig, sie ist und wird zicken-und problemloser für eine geglückt anhaltende Zukunft sein als eine massenkompatible "Wundertüte" aus was weiß ich woher inklusive Bayerns. Die wichtigste Eigenschaft eines Motorrads neben seiner Schönheit.
Schade, wenn CB-Fahrer aufgeben und sich trennen, weil's letztlich doch nicht passt.
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Itsme, ich finde gut, dass Du so hoffnungsvoll in die Zukunft schaust, nachdem dir das widerfuhr. Mein älterer Bruder wurde an einer Ampel wartend auch vor 2 Jahren von hinten auf seiner Yamaha 900 Diversion abgeräumt von einem herannahenden und dann auffahrenden Autofahrer. Die "Sache" zog sich danach hin, nach einem Rechtstreit aber zur Zufriedenheit des Geschädigten gelöst. Er und die Diversion "überlebten". Er fährt dieses alte Motorrad heute noch. Das wünsche ich dir auch nach allem, was Du mit der CB erfahren hast und dich mit ihr verbindet.
Wisedrum
Itsme,
das tut mir leid für dich und deine CB. Hauptsache du bist nicht verletzt. Hoffentlich raubt dir diese unschöne Erfahrung nicht die Lust und den Mut, weiter Motorrad zu fahren. Alles Gute wünsche ich dir,
ein dadurch heute Abend nachdenklich gewordener Wissedrum, darüber, wie unverhofft etwas geschehen kann.