Beiträge von Wisedrum

    Bei meiner CB Bj. 2013 war's ein verbuggtes Einspritzprogramm, das Honda bei der Erstserie nicht besser hinbekam. Nach einigen Wirrungen, will das mal als solches bezeichnen, besserten sie mit einem Software Update nach, das mir ein Honda Händler nach wiederholten und zähen Verhandlungen mit der Honda Niederlassung D dann für lau als 'Goodie' von Seiten Honda aufspielte.


    Dazu gibt es in inzwischen jahrealten Threads ellenlange Abhandlungen, die bei Bedarf nachgelesen werden können, da es einige CBs betraf und wohl auch noch betrifft. Mir starb die CB sogar manchesmal im Stop and Go Berufsverkehr unupgedatet ab, was zu unangenehmen Situationen führte.


    Seit dem Update vor vielen Jahren plagt die CB dieses Gebrechen nicht mehr und sie läuft zu meiner Zufriedenheit mit einem astreinen Leerlauf, wie sie soll.


    Bevor ich irgendetwas anderes und mitunter teuer Aufwendiges wegen dieses Fehlers meist ergibnisoffen- und los versuchen würde - den Freunden im US-Forum blieb nichts anderes übrig, da sie das Update nicht erhalten können und aufspielen dürfen wegen ihrer Abgasgesetzgebung - würde ich da an- und alle Hebel in Bewegung setzen, um es zu erhalten, was möglich ist. Zumindest war es das noch vor geraumer Zeit.


    Scheint so, als wurde sich bei deiner CB nicht darum gekümmert. Man kennt das, hast Du sie gebraucht gekauft? Dann wundert mich das nicht, da von Vorbesitzern gern mal ein solches Motorrad so weitergereicht wird im Sinne von 'Is' nicht so schlimm', falls es überhaupt Erwähnung findet beim Verkauf, weil die es wohl auch Festgestellthabenden sich damit abgefunden haben. Wird eh irgendwann wieder abgetickert 'der Vogel'. Also was soll's. Kann sich ja irgendwer drum kümmern, wenn's ihn nervt und es ihm auffällt.

    Das ist so lustig wie treffend formuliert.


    Auf der anderen Seite gibt's Fahrer, die mit dem Brustton der Überzeugung ausposaunen, wenn sich über derartig teure Dinge beim Motorrad wie Reifen, Werkstattervice, Kettensatzwechsel, Ventilspielkontrolle und ja, auch Spritverbrauch ausgetauscht wird, dass das alles kein Thema ist bei einem Hobby, denn ein Hobby kostet eben, Kosten egal.


    Kann man ja behaupten, meist von denjenigen, die eh wenig bis kaum fahren. Und ihnen glauben oder nicht unabhängig davon, wie man selbst über deratige Kostenposten denkt.

    Hydrostößel hätte ich auch gern an unserer CB. Die damalige CBX und Seven Fifty, ihre Nachfolgerin, besaßen sie. Diese deutlich kleineren Motoren drehten sogar über 10.000U/min. Es geht also ohne Probleme. Schätze mal, dass Honda aus Gewinnmaxierungsgründen und um ihren Werkstätten Arbeit zu verschaffen, Shims, die zudem noch schwer zugänglich sind, weil dafür übertrieben geschrieben der halbe Motor zerlegt werden muss, verbaute.


    Wenn wir schon am Wünschen sind, Kardan hätte ich auch gerne. Einen leichtlaufenden, leichten und haltbaren Kardan. So etwas haben die Japaner, denke mal allen voran Honda, locker drauf. Meine ehemalige VT1100 Shadow besaß diese feinen, wartungsarmen und damit immens kostensparenden Komponenten, die m.E. auch unserer CB mehr als gut zu 'Gesicht stehen' würden.


    Aber was soll's, bei den vermutet wenigen km p.a., die von den meisten CBlern gemeinhin abgeritten werden, werden sie eh nicht in den Genuss häufiger Kettensatzwechsel und Ventileinstellszenarien kommen, falls je. Von daher für diejenigen Banane. Banane geschält.

    Die CB lässt sich auch mit 2 Personen besetzt gut fahren. Dabei hängt dies natürlich davon ab, wie groß und schwer diese sind. 2×2m und 2x 90+kg kommen da sicher nicht vorteilhaft, aber bei meiner Größe und dem Gewicht meiner Beifahrerin ist alles kein Problem mit dem Platz, dem Gewicht der gesamten Fuhre und der Leistung des Motors, der m.E. für alle Ge- und Verlegenheiten mein Bedürfnis nach gelegentlicher Funkyness mehr als ausreichend supplied. Cruisen sowieso. Ob man nun zu zweit ein paar mehr (hundert) km am Tag mit der CB abeiern möchte, müssen beide selbst wissen und 'ertragend' abfahren, obwohl dies mit der CB durchaus geht. Mit meinen beiden anderen Motorrädern ebenfalls, obwohl diese andere Kaliber sind. Will schreiben, nicht die Kraft und das Fahrwerk der CB bieten. Es lässt sich aber gut zu zweit und leicht anders auf ihnen sitzen.

    Das denkst Du dir so.


    Aber solange die CB stets ähnlich viel Sprit verbraucht, problemlos lässig auf Knopfdruck startet, einen runden Leerlauf schnurrt, nicht mit den Ventilen schnarrt beim Gasgeben und unauffällig gleichmäßig und unaufgeregt ihre Bahnen mit dem Fahrer zieht, ohne ausgewrungen zu werden, halte ich alles bezüglich des Motors für im Lot. Zu eng werdende Auslassventile, die sich einbrennen können, kriegt man hingegen akustisch so schnell nicht mit. Die größte Befürchtung von intervallmäßigen Ventileinstellern.


    Nun ja, wird sich zeigen, wenn's (ein)'brennt' mit den möglichen Folgen. Werden diese überhaupt Fahrer erleben bei ihren meist nicht hohen zurückgelegten Laufleistungen, solange sie mit der CB durch die Gegend gondeln? Das ist die große Frage hierbei. Man weiß es nicht, bis der Erste davon berichtet.

    Heute die W800, 78.000km gelaufen, nach 13 Jahren erneut getüvt ohne Probleme. 86€ kostet der 10minütige Spaß inzwischen. Ausnehmend guter Stundensatz für den Ing..

    Bei der AU meinte er, die 3s den Schnorchel in den Auspuff halten, könnte man sich im Gegensatz zu den 2min beim Auto auch schenken. Was soll da so gemessen werden? Sehe ich auch so, dann wäre die gesamte Prüfung günstiger und würde sich nicht stündlich derart verteuern.


    Für'n Auto sind's inzwischen 150€. Nächstes Jahr, wenn meine Karre wieder dran ist, sicherlich 160+€. Warum eigentlich nicht jährlich, so könnte noch mehr und schneller Kohle abgegriffen werden?