Beiträge von Wisedrum

    Da ich auch im Winter gern eine Runde mit dem Motorrad fahre außer bei Glätte, Schneefall und gesalzenen Straßen, habe ich Winterhandschuhe. Alte von Held, die im Begriff sind, sich aufzulösen und relativ neue von Reusch. Kälte wird an den Händen aber ab gewissen Niedrigtemperaturen mit ihnen ein Problem abhängig von der Fahrtlänge. Fahre ohne Lenkerstulpen und Heizgriffe. Manchmal ziehe ich mir noch Unterziehhandschuhe an. Bringt ein wenig zusätzlichen Kälteschutz.

    Heute entdeckte ich beheizbare Handschuhe, schaute ein paar Videos und las Berichte über sie. Kein günstiges Vergnügen. Derzeit hat Louis Macna Unite 2.0 RTX im Angebot für 134 statt 209€. Auch nicht ganz billig, aber einen Versuch wert. In der Kieler Filiale war die mir passende Größe L vorrätig. Jetzt probiere ich die warmhaltenden 'Wunderteile' aus, nachdem die Batterien nachgeladen wurden. Bin gespannt, mit welcher Stufe man wie warme Flossen bekommt, behält und wie lange in der kalten Wirklichkeit. Zockel gleich bei bummelligen 3° und Trockenheit los.

    Hat jemand mit derartigen Handschuhen schon Erfahrung sammeln können?

    Hatte diesen Windschild auch mal an der CB. Wieder abgebaut und mit einem MRA Highshild ersetzt. Bietet deutlich mehr und besseren Windschutz, auf den ich Wert lege. Mag ihn auch optisch wesentlich lieber leiden. Zudem hält die Puig Minischeibe bei höheren Geschwindigkeiten, was auch immer der Einzelne bei der CB darunter verstehen und zu erfahren vermag, dem zunehmendem Winddruck nicht stand und verbiegt durch ihn zusehend. Das gefiel mir nicht, obwohl ich nicht oft schnell, so schnell mit der CB fahre. Muss jeder wissen, ob und mit welchem Windschild er fährt, schreibt ein bekennender Windschildverfechter.

    Mit Ventilspielkontrolle verdient eine Werkstatt immer satt Kohle. Mehr noch, wenn die Ventile eingestellt werden müssen bei der CB. Das wird ein arbeitsintensiver Prozess durch demontierte Nockenwellen. Deutlich teurer wird eine Überholung des Zylinderkopfes, wenn sich beispielsweise Auslassventile durch zu gering gewordenes Spiel in die 'Ventilsitze, zu heiß geworden, eingearbeitet haben'.


    Zwischen all dem muss ein Fahrer abwägen, was und ob er überhaupt an den Ventilen etwas macht oder machen lässt. Teuer wird's so oder so. Oder ob er einfach nur sinnig mit der CB und ihrem Motor fährt. Kann gut gehen.

    Süffig meint glattgelutscht?


    Die Honda passt in das optische Mainstreameinerlei, was als naked bike hier wie dort überwiegend watercooled von vielen Herstellern auf dem Markt ist.

    Bin mal gespannt, ob und wer im nächsten Jahr von der CB1100 auf diese Honda wechselt. Sie ist leichter, schneller, stärker und moderner. Sie ist aber als Retromotorrad nicht so gelungen mit u.a. optisch nichtsagendem wassergekühlten Motor. Dazu nur ein Ableger eines bestehenden Modells wie es auch andere Hersteller vormachten und keine Eigenentwicklung mit Alleinstellungsmerkmal wie die 1100. Dafür erfüllt sie vermutlich das, was einige an der 1100 vermissen. Ich gehöre nicht dazu und bleibe bei meiner CB.


    Neue Retro-Honda kommt mit 124 PS nach Deutschland: Honda CB 1000 F (2026)
    Jetzt offiziell: Die Retro-Honda CB 1000 F kommt 2026 nach Deutschland. Mit 124 PS. Alle technischen Daten liegen vor.
    www.motorradonline.de

    Tat ich ebenfalls. Seine Seite ist damit für mich Geschichte, was ich ein wenig schade finde, da er ein sehr engagiert begeisterter CB1100 Fahrer, hier auch erfreulich und freundlich sehr aktiv, war, der dann aus unterschiedlichen Gründen plötzlich verschwand. Er drang mit diesem Motorrad in eine Laufleistung vor, die ich seither sonst nirgendwo wieder von der CB las. Das sagt einiges über die Haltbarkeit zumindest des Motors der Honda aus.


    Verwundern tut es mich letztlich nicht, denn Honda stimmte ihn großvolumig, leistungsmäßig aus dem 'Vollen gefräst' recht mild und auf Haltbarkeit ausgelegt ab. Auch ein Grund für mich, dieses Motorrad damals zu kaufen, es zu behalten und seither mit Freude zu fahren.