CB1100 2019

  • #11

    Wenn die Chromschutzbleche rosten, rosten sie an der Unterseite. Wie andere Hersteller auch hat sich Honda gleich mal, schlau wie sie sind, eine tragfähige, resistente Rostversiegelung gespart und lässt blankes Blech dahinwelken. Meine Kiste ist nun 6 Jahre alt mit ganz gut Kilometern auf der Uhr, zusammengetragen in allerlei Wetterverhältnissen. Hinten habe ich das Schutzblech auf der Unterseite mit einer dicken Lage fett behandelt, die nun im Verbund mit Dreck ausgehärtet ist. Rostansatz nicht erkennbar. Vorne habe ich alles so gelassen, wie's war. Die W800 rostet trotz Tectylamber an beschriebenen Stellen stärker. Dennoch wage ich eine Prognose, weder bei der Honda noch der Kawa werde ich eine Durchrostung von unten nach oben auch nur ansatzweise an den Blechen erleben. Von daher, stört's mich nicht weiter.


    Nett, dass immerhin Enfield immerhin ihre Bleche versiegelt hat....


    Wisedrum

  • #12
    Zitat von andreasH

    ... wenn es jetzt noch die CB 1300 geben würde...


    Ja das wäre genau mein Ding. Die CB1300Super in der BOL D'OR Ausführung.
    Aber die wird ja leider nicht nach Deutschland kommen........vielleicht doch?
    Beider CB1100 war am Anfang auch kein Geschäft für Deutschland geplant, und doch haben wir sie jetzt.

    Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
    (Henry Ford)
    Gruß Thomas:boywink:

  • #13

    Ich denke die 1300er wird nicht mehr nach Deutschland kommen. Meiner Meinung nach entspricht sie als klassisches Bigbike nicht mehr dem hiesigen Zeitgeist - immer stärker, leichter, schneller. Und richtig retro ist sie auch nicht. Und doch ein sensationell gutes Motorrad 8-)


    Na wenigstens findet sich die CB 1100 bis auf weiteres im Honda Modellprogramm, obwohl ich wie gesagt Zweifel hege dass wir das oben verlinkte Modell hierzulande zu sehen bekommen.


    Und nein, verchromte, stählerne Schutzbleche strahlen für mich keine höhere Wertigkeit aus als eine gut gemachte Kunstoffversion. Liegt vielleicht daran, dass solche Chromschutzbleche früher an jedem Mofa verbaut waren, sie sind in meiner Erinnerung nichts besonderes. Sie machen die CB in meinen Augen authentischer, aber nicht wertiger.

    Viele Grüße - Stefan

  • #14
    Zitat von Tea Bee

    Ich denke die 1300er wird nicht mehr nach Deutschland kommen. Meiner Meinung nach entspricht sie als klassisches Bigbike nicht mehr dem hiesigen Zeitgeist - immer stärker, leichter, schneller. Und richtig retro ist sie auch nicht. Und doch ein sensationell gutes Motorrad 8-)


    Über den Kauf einer CB 1300 SA habe ich im vergangenen Jahr länger nachgedacht, es gab da ein paar verlockende Gebrauchtangebote (MJ 2012/13), überschaubares Geld. Letztendlich musste ich mir aber eingestehen, dass ich für diese Wuchtbrumme keinen ausreichenden Verwendungszweck habe. Sie ist mir außerdem ein kleines bisschen zu schwer und hat zu viel Durst. Wie heißt es so schön, knapp vorbei ist auch daneben.
    Ich habe seinerzeit aber gelesen, dass die Abgasanlagen der neuesten 1300/400-Generation modifiziert wurden, um den aktuellen Emissionsvorgaben in Japan zu entsprechen, die wiederum in weiten Teilen deckungsgleich sind mit den europäischen. Demnach wären nur geringfügige Anpassungen für den europäischen Markt (Euro4) nötig. Die Japaner könnten hierzulande also mit relativ geringem Aufwand die CB 1300 (400) in die Läden bringen, sodenn eine entsprechende Nachfrage vorhanden wäre - was auch immer Honda darunter verstehen mag.


    Gruß
    Jörg

  • #15

    Die" Retro" CB 1300 gab es für ganz kurze zeit nur für Japan . Sie ist noch seltener zu finden wie die 500Clubman.1998 sah ich eine... Traumhaftschön ...1999 kam meine CB1300 über die Schweiz nach Deutschland . Sieht aus wie 750 Four und der Bol De Or .98 PS , 22Liter Tank , 4 in2 Chromauspuff ,ein richtiges Classic Bike ,viel Chrom !!! ,Kühlrippenmotor ,war aber Wassergekühlt, die Kühlerschläuche musste man suchen !!!, 4,2 Liter Öl ,285kg ,( ist trotz der kg Traumhaft zu fahren) 140NM bei 3200 Umdr . richtig gelesen .In Japan schrieb man darüber :Mit monumentalem Drehmoment löst sie sich von der Kupplung , im gleichen Augenblick klebt dir das Visier an der Nase ,es zieht dir fast die Handschuhe aus ,und du wartest nur noch auf das Zischen eines Überdruckventils. Unter 100Nm fängt der Motor quasi gar nicht an .Wer da noch Wünsche hat ,sollte es mit synthetischen Drogen probieren . Da ich mir eine 1100 EX gekauft hatte und in der Garage noch andere alte Hondas stehen , wurde es eng .Eine musste weg...viel mir sehr schwer...nun hat sie seit 3 Monaten einen neuen ..richtig richtig ..stolzen Besitzer...
    Gruß aus Bremen Thomas

  • #16

    Nichts ist halt für die Ewigkeit, und ich habe auch das Gefühl dass die "alten" Hondas von insgesamt besserer Materialqualität waren. Aber man kann ja auch etwas tun, um Rost vorzubeugen. Ich verwende seit "Menschengedenken" das Reinigungs- und Pflegeöl von Rex (hier mal ein Beispiellink: https://www.amazon.de/Rex-1100…prayflasche/dp/B0068IIKPK) bei Mofa ;-) (ist schon ne Weile her) Fahrrad, Motorrädern und sonstigen metallischen Teilen in Haus und Garten (z.B. Edelstahllampen im Garten). Ist ein geniales Zeug, lässt sich auspolieren und schützt zuverlässig vor Rostansatz. Neben den Putzaktionen in der Saison vor dem Winter die metallischen Teile am Moped eingesprüht (ausser Motorblock), und einfach einwirken lassen, dann gibts im Frühjahr keine böse Überraschung. Damit sprühe ich auch hin und wieder die Unterseite der Chrombleche ein und habe noch keinen Rost gesehen (Reifen abdecken, nicht vergessen..;-)
    Grüsse, Bernd


    P.S.: Das anlaufen der verzinkten Speichen bei meiner EX, 2016, konnte man damit natürlich auch nicht verhindern, das war einfach Murks von Honda...



    Zitat von Wisedrum

    Wenn die Chromschutzbleche rosten, rosten sie an der Unterseite. Wie andere Hersteller auch hat sich Honda gleich mal, schlau wie sie sind, eine tragfähige, resistente Rostversiegelung gespart und lässt blankes Blech dahinwelken. Meine Kiste ist nun 6 Jahre alt mit ganz gut Kilometern auf der Uhr, zusammengetragen in allerlei Wetterverhältnissen. Hinten habe ich das Schutzblech auf der Unterseite mit einer dicken Lage fett behandelt, die nun im Verbund mit Dreck ausgehärtet ist. Rostansatz nicht erkennbar. Vorne habe ich alles so gelassen, wie's war. Die W800 rostet trotz Tectylamber an beschriebenen Stellen stärker. Dennoch wage ich eine Prognose, weder bei der Honda noch der Kawa werde ich eine Durchrostung von unten nach oben auch nur ansatzweise an den Blechen erleben. Von daher, stört's mich nicht weiter.


    Nett, dass immerhin Enfield immerhin ihre Bleche versiegelt hat....


    Wisedrum

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