Lambdasensor - O2

  • #11



    Das hast Du aber schön gesagt, was hast Du geraucht ? Wo bekommt man das Zeug ? :lol:


    Nein im Ernst , ganz zu Beginn hab ich mich auch etwas gewundert über Lastwechsel, hab das Spiel des Gasgriffes auf Minimum reduziert und mittlerweile stört es mich nicht mehr oder die Gashand ist sensibler geworden oder es liegt an den Clubman Griffen, die ja dicker sind, bzw. mehr Umfang haben, dadurch natürlich 10 % feiner zu dosieren sind.
    :obscene-smokingred:

    Gruss Christian
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    Honda CB 1100, 2013

  • #12

    Schön wär's, Wisedrum. Aber da ich ein Freund des geschmeidigen Dahingleitens bin, habe ich auch den Gasgriff ganz gut unter Kontrolle. Besonders im 2. Gang nutzt das leider wenig, da ruckt es unvermeidbar im Antrieb. Ansonsten geht es so lala, mit vorsichtiger Gashand den Ruck zu vermeiden, speziell bei zügigerer Geschwindigkeit. Aber in vielen Situationen kann man eben nur spontan reagieren, und dann passiert es eben wieder. Damit kann man leben, aber bei vielen Motorrädern habe ich das schon angenehmer erlebt.

    Viele Grüße - Stefan

  • #13


    Hast du schon mal etwas mit der Kettenspannung/duchhang "gespielt"?
    Mein Gefühl nach 10'000km ist, dass unsere CB dazu neigt bei nicht optimaler kettenspannung mit erhöhten Lastwechseln zu reagieren..

    Grüsse Roger
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    Triumph Bonneville T120 black 2017
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    Honda CBF1000 SC58 2010, rot
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  • #14

    Moini :mrgreen:


    Kettenspannung und knappes Spiel am Gasgriff mindert Lastwechsel.




    Grüße aus dem Norden
    T :happy-sunny:M

  • #15

    Ja, die Kettenspannung werde ich mal überprüfen. Ich habe bei anderen Moppeds schon erlebt, dass sich die Kette ganz am Anfang ein wenig längt (Setzverhalten), bevor sie für lange Zeit in einen recht stabilen Zustand kommt, um sich gegen Lebensdauerende wieder rapide zu längen. Sie ist jetzt 2700 km alt, da kann man schon mal nachschauen. Jedenfalls schlabbert sie nicht lustlos rum.
    Das Gasspiel ist sehr gering, aber evtl. geht auch da noch was.


    Ich erwarte keine Wunder davon, aber natürlich werde ich diese Klassiker unter die Lupe nehmen.

    Viele Grüße - Stefan

  • #16

    Lamdastecker ist ähnlich clever, wie Löcher in den Auspuff bohren zur Leistungssteigerung.


    1. Grundsätzlich glaube ich bei Tuning-Maßnahmen nur dem Leistungsprüfstand und nicht dem Gefühl.


    2. Das Gesamtsystem CB1100 ist von den Honda Ingenieuren optimal eingestellt. Das EFI regelt die Einspritzmenge des Benzins in Abhängigkeit der angesaugten Luftmenge, Temperatur, sowie CO2 Gehalt im Auspuff. Die Lamdasonde ist also eine wichtige Messgröße, damit EFI das Gemisch korrekt einstellen kann. Wenn die durch einen dummen Stecker ersetzt wird, fehlt die Regelgröße aus dem Auspuff und EFI bleibt nichts anderes übrig, als auf Notprogramm (fettes Gemisch) zu schalten. Das steigert den Verbrauch und senkt die Leistung, da zu fettes Gemisch nicht optimal verbrennt, verhindert aber schlimmeres, wie z.B. Loch im Kolben wegen zu mageren Gemisch.


    Soweit ich weiß ist der Lamdastecker nur eine Krücke, wenn man unbedingt einen Fremdfabrikatsauspuff fahren möchte, der keine Lamdasonde ermöglicht.

  • #17

    Hallo Django,


    ich stimme deinen Ausführungen mit einer Ausnahme zu:


    ein überfettetes Gemisch steigert die Leistung. Diese Leistungssteigerung steht aber in keinem Verhältnis zum Mehrverbrauch. Früher wurden viele Vergasermotoren im oberen Leistungsbereich um 10% zu fett eingestellt. Die Vorteile: Kühlwirkung, sichere Verbrennung ohne Hochleistungsklingeln und etwas mehr Sauerstoff im Motor.


    Vor langer Zeit im Studium durfte ich Motoren und auch eine Turbine auf dem Motorbremsprüfstand quälen: selbst 50 % Überfettung sorgt bei einem Benziner für Mehrleistung und Reduzierung der Motortemperatur.
    Aber es kann zur Ölverdünung und Katschäden führen.


    Aus heutiger Sicht sehe ich die Dinge so: Der Hersteller hat mit grossem Aufwand eine optimale Lösung unter Beachtung aller Aspekte geschaffen.
    Dann kommen die Bastelkönige und "optimieren" diese Systeme. Sicherlich wird ein Parameter optimiert. Aber andere werden deutlich verschlechtert. Dummerweise trifft es die Parameter Umweltschutz, Verbrauch und Standfestigkeit.


    Gruss
    Lutz

  • #18


    Bei meiner (3.000km) habe ich bisher kein Längen festgestellt.
    Wenn man die Ketten-Schmierintervalle einhält (ggf. auch etwas verkürzt) sollte das auch dazu helfen.

  • #20

    Ich trau´s mich ja gar nicht laut schreiben, aber die Moppeds meiner Frau mitgerechnet, hatten wir bislang 17 Motorräder mit Kettenantrieb, also ein klein wenig Kettenerfahrung dürfte hängen geblieben sein :icon-wink:
    Der Langläufer war übrigens die Honda CB 1300, deren original Kette hielt 52.000 km. Wobei man die letzten 2 bis 3.000 km die Längung schon stark bemerkt hat, welche sich übrigens auch in immer deutlicherem Lastwechselgeruckele äußerte.


    Aber hier soll´s ja eigentlich um den Lambdasensor gehen, das Thema Kette hat ja auf andere Art mit den Lastwechseln zu tun.

    Viele Grüße - Stefan

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